12.06.2010 · Das Kesseltreiben um den britischen Ölkonzern British Petroleum nimmt in den Vereinigten Staaten beängstigende Ausmaße an. Mit dem Einschlagen auf den Ölkonzern versucht die Regierung von Barack Obama, vor der Wahl im November von eigenem Versagen abzulenken.
Von Patrick WelterDas Kesseltreiben um den britischen Ölkonzern British Petroleum nimmt in den Vereinigten Staaten beängstigende Ausmaße an. Ohne Frage trägt die Hauptschuld an dem Umweltdesaster im Golf von Mexiko das Unternehmen.
Es ist richtig, dass BP für die Kosten der Reinigung des Golfs aufkommen muss. Mit der Forderung aber, dass BP auch den Lohnausfall bei anderen Ölunternehmen ersetzen soll, der aus dem von der Regierung verhängten Stopp von Erkundungsbohrungen folgt, schießt die Regierung über das Ziel hinaus. Der Ärger darüber bei BP ist verständlich. Mit dem Einschlagen auf den Ölkonzern versucht die Regierung von Barack Obama, vor der Wahl im November von eigenem Versagen abzulenken. Eine Aufsichtsbehörde, die sich von BP mit vagen Zusagen abspeisen ließ, man sei auf Unfälle vorbereitet, verdient den Namen Aufsicht nicht.
Im ersten Jahr ihrer Amtszeit hätte die Obama-Regierung dort aufräumen können. Solche Fakten stützen die bei vielen Briten wachsende Wut über den amerikanischen Umgang mit dem Konzern. Hinter dem Unmut in London, den Premierminister David Cameron nur verhalten äußert, steckt mehr als nationale Stimmungsmache.
Mr. President ist möglicher Weise doch nicht das "mächtigste Lebewesen"...
Walter Schlichtenbrede (FAZ.Kritiker)
- 12.06.2010, 19:39 Uhr
Eigenverantwortung?
Detlef Stark (wool-web)
- 12.06.2010, 20:23 Uhr
Profit, sonst nichts
Fritz Vandermöhlen (FritzV)
- 12.06.2010, 20:36 Uhr
USA - beängstigend
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)
- 12.06.2010, 21:09 Uhr
lieber autor
georg hellner (gayorg)
- 12.06.2010, 21:13 Uhr