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Stichwort Die Loveparade seit 1989

25.07.2010 ·  Die Loveparade gibt es bereits seit dem Sommer 1989 als ausgelassene Musikparty. Mit mehr als 13 Millionen Teilnehmern seit der Gründung kann die Loveparade als größte Tanzveranstaltung der Welt bezeichnet werden. Die Veranstaltung in Duisburg war voraussichtlich die letzte Loveparade.

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Die Loveparade gibt es bereits seit dem Sommer 1989 als ausgelassene Musikparty. Gegründet wurde sie seinerzeit in Berlin von dem legendären Dr. Motte alias Matthias Roeingh. Beim ersten Mal war es noch eine vergleichsweise bescheidene Veranstaltung. Im Laufe der Jahre wurde die Loveparade aber immer größer - am Sonntag in Duisburg kamen rund 1,5 Millionen Menschen. Mit insgesamt mehr als 13 Millionen Teilnehmern seit der Gründung kann die Loveparade mit Fug und Recht als größte Tanzveranstaltung der Welt bezeichnet werden.

Vor allem Techno und Elektrobeats bestimmen das musikalische Geschehen. Mit Ausnahme der Jahre 2004, 2005 und 2009 fand die Loveparade seit 1989 jährlich statt. In Berlin, wo sie mit zweijähriger Ausnahme bis 2006 lief, ging die Parade meist vom Ernst-Reuter-Platz über die Straße des 17. Juni und die Siegessäule bis zum Brandenburger Tor. Bis zu der Tragödie am Samstag in Duisburg beschränkten sich die Zwischenfälle bei der Loveparade meist auf Festnahmen wegen Drogenhandels, Kreislaufzusammenbrüche wegen der Sommerhitze sowie Müllprobleme und Verunreinigungen.

Zweimal hintereinander fiel die Loveparade 2004 und 2005 aus, kehrte dann 2006 noch einmal nach Berlin zurück, bevor sie ins Ruhrgebiet abwanderte. Dort fand sie 2007 erstmals in Essen statt. 2008 folgte Dortmund, die für 2009 in Bochum vorgesehene wurde abgesagt. 2010 schließlich fand sie in Duisburg statt, wo es am Samstag zu der Tragödie mit mindestens 19 Toten und 342 Verletzten kam.

Am Sonntag gab Rainer Schaller, Geschäftsführer der Loverparade, das endgültige Aus der Veranstaltung bekannt.

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