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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Loveparade Schaller und die Schuldfrage

 ·  Der Chef der Loveparade Rainer Schaller schiebt die Verantwortung für die Massenpanik von sich - und greift die Polizei an. Für den Wissenschaftler Dirk Oberhagemann, dem Dreharbeiten am Tunnel verweigert wurden, steht fest: „Diese Veranstaltung hätte so nie und nimmer stattfinden dürfen.“

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Markus Schmidt

Die Medien betrachten sich - wie immer - als mitverantwortungslos.

Im Vorfeld bestärken die Medien solche Massenereignisse (wie sonst werden denn Massen mobilisiert?!). Im WDR-Radio kamen am Samstag euphorische "Nachrichten" über das "Event", welche unausgesprochen weitere Interessenten nur zum Mitmachen aufmuntern können. Ein sachlicher Bericht ("Veranstalter plante für 250k; erste Schätzungen liegen bei 1M.") hätte zum Nachdenken (Umkehr) angeregt. - Im Nachhinein stellen die Medien es immer so da, als ob das Ganze vorhersehbar war und daher Schuld vorlag. - Wenn es kritische Reporter gäbe, die ihren Beruf ernst nähmen, würden sie im Vorfeld schon Fragen stellen! Aber auch: wieso hat Herr Oberhagemann und andere "das war doch klar"-Kommentatoren nicht die Bild-Zeitung oder das Heute-Journal vor dem Samstag angerufen, um auf den Mißstand aufmerksam zu machen? Wozu sind denn die Medien sonst da? Und die effektivste Methode, Anreisende zur Umkehr zu bewegen, sind sachliche Warnhinweise über Radio. (Radiowarnungen hätten beim Tsunami 2004 tausende Menschen in Ostafrika retten können und kosten fast nichts.)

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doktorx50 (doktorx50) - 28.07.2010 17:34 Uhr

Am besten wärs, ...

...wenn alle ihren Mund halten würden, bis die Staatsanwaltschaft ihren aufmacht!!!!!!

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Ralf Schneider
Ralf Schneider (ralf61) - 28.07.2010 17:33 Uhr

@Liebler

was ist wohl zynischer, die Einzäunung des Geländes zum wirtschaftlicheren Arbeiten bzw. zur besseren Abzocke, bei Inkaufnahme von Sicherheitsproblemen durch breitquatschen der städtischen Verantwortlichen oder die Kritik an einer Lichtgestalt des gelebten Hedonismus. ...." In Berlin wurde immer umsonst gereinigt..." es wurde nicht umsonst gereinigt, der Steuerbürger zahlte die Chose einer pseudopolitischen Veranstaltung incl. der Auffosrtung des ruinierten Tiergartens während im Hintergrund der eine Macher den anderen über den Leisten ziehen wollte. Wenn ich die Allmacht habe eine solche Megaveranstaltung zu planen und durchzuziehen, dann die Sache aus dem Ruder läuft, da gehört ein Hintern in die Hose und keine windelweichen Schuldzuweisungen an Dritte.

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Karl Hammer

Schweigen ist Gold

Anstatt sich über Schallers Vorwurf aufzuregen und Allgemeinplätze über die tolle Arbeit der Sicherheitskräfte zu verbreiten, könnte der Hansel von der Polizeigewerkschaft ja auch mal erklären, ob und warum die Schleusen geöffnet worden sind. Aber wahrscheinlich war er weder dabei noch hat er irgendwelche sonstigen Infos, sondern will nur schon mal im Vorfeld eine mögliche Schuld seiner zahlenden Mitglieder abstreiten.
Wenn es Teil des Sicherheitskonzeptes war den Zustrom durch Schleusen zu steuern, die Situation im Tunnel auf diese Weise hätte unter Kontrolle gehalten werden können, und diese dann geöffnet wurden, dann muß es dafür ja eine Erklärung geben.

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 28.07.2010 16:21 Uhr

Getrennte Ein- und Ausgänge sind gut,

freier Zu- und Ausgang an allen Stellen ist besser. Im Grunde ist das Einzäunen solcher Menschenmassen an sich nicht tragbar. Die Idee, den Zustrom durch das teilweise oder vollständige Sperren der Zugänge zu regulierenn, ist ja praktisch unsinnig. Gerade wenn die der größte Besucherandrang kommt, kann ich nicht die Eingänge schließen! Wie soll denn das auf Verständnis stoßen? Schlimmstenfalls werden die Sperren überrannt. Außerdem hatte ja offenbar niemand einen Überblick über die Gesamtsituation in und vor den Tunneln.

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Jörg Berger
Jörg Berger (level42) - 28.07.2010 16:20 Uhr

Einzäunung Teil 2

Das den Herren das in Teil 1 Beschriebene klar war, zeigt eindeutig, dass ein völlg unübliches zweites Sicherheitsgutachten in Auftrag gegeben wurde. Das ein Panikforschungsteam nicht mit einer Genehming zu Aufnahmen bedacht wurde, spricht für das Unwohlsein des Veranstalters. Wie geldgeil bzw. kurzsichtig blöd kann man eigentlich sein, dass einem Menschen, die doch Kunden werden sollen, eigentlich völlig egal sind. Ich hoffe, dass keiner mehr zu dieser Kette geht, die dasselbe Prinzip wie RyanAir verfolgt hat und für Selbstverständlichkeiten (Duschen) extra Geld nimmt. Was soll der Quatsch eigentlich? Sport kann ich überall machen, ins Sportstudio gehe ich, weil ich da die Sauna benutzen kann und eine qualifizierte Betreuung habe.
Die Loveparade hat früher funktioniert, weil sie mit Leidenschaft gefüttert wurde. Als das Geld wichtiger wurde, und das war ab dem Zeitpunkt der Fall, als sie keine Demo mehr war und sich um ihren Dreck selber kümmern musste, war sie erledigt. Schade drum, und wegen Duisburg kommen mir die Tränen, und das ist wirklich selten der Fall...

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Jörg Berger
Jörg Berger (level42) - 28.07.2010 16:04 Uhr

Einzäunung

Als Loveparade Besucher von 1990-2000 in Berlin ist festzustellen, dass eine Einzäunung zuerst aus Gründen des Profites erfolgte, und zwar von Dr. Motte gefordert, um den "wilden" Verkauf von Getränken zu verhindern, der seinen Profit geschmälert hat. Das einem am Eingang das Wasser abgenommen wurde, und dann die Verkäufer bei 31°C keines mehr hatten, grenzte schon damals an Körperverletzung. Die Zäune waren aber am Rande des Tiergartens, also sehr weiträumig. Panik wegen Enge kam in Berlin jedenfalls niemals auf, obwohl es natürlich kleine Areale um die Siegessäule gab, in denen die Menge als kompakte Einheit sich bewegt hat, um es vorsichtig auszudrücken. Aber jeder hatte den nahen Tiergarten im Blick und ist nicht in Panik geraten. Wenn um mich herum auf drei Seiten hohe Mauern sind, sieht dies natürlich gefährlicher aus.
Wer jemals eine Loveparade erlebt hat, hätte sich niemals freiwillig (oder ohne Alkohol oder Drogen) in diesen Tunnel begeben. Dass seine Kunden (bzw. Loveparade-Besucher) keine folgsamen nüchternen 5jährigen sind, müßte einem Herrn Schaller zuallererst und den Herren im Rathaus bei kurzem Abschweifen vom Schwelgem in ihrem Geltungsdrang als zweiten ganz klar gewesen sein. Weiter Teil 2

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Sebastian Fels
Sebastian Fels (sfels) - 28.07.2010 15:58 Uhr

Rolle der Medien

Im Zusammenhang mit dieser Tragödie werden Veranstallter, Politik und Polizei heftig kritisiert - sicherlich zurecht, obwohl ich niemanden vorverurteilen möchte; gerade bei dieser kontroversen und widersprüchlichen Berichterstattung. Nur man sollte sich auch über die Rolle der Medien Gedanken machen, die jetzt z.T. massiv und aggressiv gegen diese drei Parteien vorgehen. Warum wurde von der Presse nicht schon vor der Veranstalltung Druck ausgeübt, da es im Vorfeld schon große Kritik am Sicherheitskonzept gegeben hat, jedenfalls wird dies der Bevölkerung nun im Nachhinein so übermittelt. In meinen Augen haben auch die Medien versagt, die diesen kritischen Stimmen im Vorfeld nicht intensiver nachgegangen sind (so wie ich das empfinde). Nur leider ließt und hört man davon nichts...

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Christian Malaga
Christian Malaga (cwm8) - 28.07.2010 15:26 Uhr

die Schuldfrage

Um die Schuldfrage klären zu können müssen die entscheidenden 3 Fehler benannt werden:
1. die Blockade der Zugangsrampe auf halber Strecke (zu einem Zeitpunkt als
das Gelände noch ausreichend Platz bot) und die erst dadurch verursachte,
unnötige Eskalation des Menschenstaus
2. die Verriegelung der 2ten Rampe
3. die unglaubliche Entscheidung ein abgeriegeltes Veranstaltungsgelände mit
nur einem Zugang zu planen, bei dem der Eingang gleichzeitig Ausgang sein soll
(und durch einen Tunnel führt)

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Robert Hamacher

Legenden um Rudolf Cebin, Ex-Polizeipräsident Duisburgs ...

Weil in der laufenden Medienhysterie auch dieses Süppchen um Cebin aufgekocht werden soll: Rudolf Cebin musste beileibe nicht wegen seiner tatsächlichen oder vermeintlichen Kritik an der "Loveparade 2010" in Duisburg seinen Hut als Polizeipräsident nehmen, sondern wegen seiner massiven Fehleinschätzungen, dass Duisburg NICHT Stand- und Rückzugsort der Organisierten Kriminalität (Mafiamorde) sei, und wegen seiner Anweisung an Untergebene, in Nachbarschaft einer Anti-Israel-Demonstration israelische Fahnen an Häuserfenstern mehr oder minder gewaltsam entfernen zu lassen.

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Hans-Dieter Zimmermann
Hans-Dieter Zimmermann (hdz) - 28.07.2010 14:23 Uhr

Wo ist die Eigenverantwortung? Party nur auf Kosten der Allgemeinheit?

Schaller wird im Beitrag zitiert:
„Das Veranstaltungsgelände einzuzäunen diente doch nur dem Zweck, dass dann der Veranstalter für die anschließende Reinigung des Areals zuständig war, und eben nicht die Stadt, wie das in Berlin immer der Fall war.“
Jetzt sind also die Sparmassnahmen der Stadt Duisburg (mit-) schuld?
Soll das heissen, dass einige 100'000 Party machen, aber der gemeine Steuerzahler mal wieder alles zahlen darf?
Es ist doch eigentlich selbstverständlich, dass derjenige, der etwas veranstaltet, auch für Absicherung, Reinigung, etc. zuständig ist. Oder bin ich da zu naiv?
Es gibt Zahlen, nach denen gibt jeder Loveparadebesucher ca. 95€ aus - wenn jeder dieser x-Hundertausend Besucher nur einen 5€-Beitrag geleistet hätte, dann wäre womöglich genug Geld für Reinigung und mehr Sicherheit (z.B. ausgebildete Sicherheitskräfte und Ordner) verfügbar gewesen.
Egoismus pur !!!!

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Tobias Kochbeck
Tobias Kochbeck (Tob87) - 28.07.2010 14:03 Uhr

Sauerland, Schaller, Rabe...

...sind allesamt verantwortlich. Wer am Ende die Hauptschuld trägt, ermittelt hoffentlich die Staatsanwaltschaft.
Aber dem Veranstalter, wie es jetzt auch die Landesregierung vor hat (15 Uhr Pressekonferenz LIVE im TV), quasi die alleinige und Hauptschuld zuzuschieben ist typisch Politiker. Meiner Meinung nach hätte Schaller als Veranstalter sich auf den Kopf stellen können, zum Mond und zurück fliegen können oder sich lebendig begraben können: Wenn die Behörden der Stadt Duisburg klipp und klar gesagt hätten, unter diesen Sicherheitsumständen und diesen großen Bedenken von allen Seiten findet in Duisburg oder auf diesem Gelände keine Loveparade statt, dann hätte sie auch nicht statt gefunden!
Also liegt die Hauptschuld bei den städtischen Behörden. Denn die mussten das ganze Sicherheitskonzept absegnen und haben dies auch getan. Dass dafür der Polizeipräsident und Gerüchten zufolge auch die Leiterin des Baudezernates abgesetzt wurden ist ein Skandal im Skandal. Ich will den Herrn Schaller nicht von seiner Schuld freisprechen, aber die Hauptschuld liegt meiner Meinung nach ganz klar bei den städtischen Verantwortlichen und der Polizei, die sich nicht durchgesetzt hat. Eine Schande ist das!

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Carsten Kröger

Intensivsuche nach den Schuldigen

Der Investigativjournalismus läuft zur Höchstform auf:
Irgendwo muss doch ein Schuldiger sein. Der muss doch innerhalb von 24 Stunden gefunden werden. Die Öffentlichkeit doch hat ein Recht zu erfahren, wer für dieses Massaker verantwortlich ist. Dazu ist jedes Mittel erlaubt. Leserreporter stellen ihre Handyvideos bei entsprechenden Boulevardmedien ein. Verwackelt und schlecht aufgelöst wirken die Ereignisse noch dramatischer. Gerüchte werden hochgekocht. Experten geben ihre Statements ab. Die Volksseele kocht.
Aufgrund dessen muss noch intensiver nach dem Täter gefahndet werden. Jede Meinung - und sei sie noch so abwegig - wird publiziert. Geschwindigkeit geht vor Qualität. Gegenrecherche findet kaum statt. Reporter interviewen Moderatoren, wie sie sich in der Situation gefühlt haben. Andere Promis geben ebenfalls ihre Statements ab. Objektivität kommt Abhanden. Gefühle werden überbetont. Dies führt dann wiederum zu emotionalen Aufheizung und mündet in Morddrohungen gegen die Verdächtigen. Muss hier erst noch etwas Schlimmes passieren, dass die Presse aufwacht und über ihr eigenes Tun nachdenkt?

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Toe Jam
Toe Jam (Toejam) - 28.07.2010 11:54 Uhr

Schreckenberg

Ich behaupte: Der selbsternannte "Panikforscher" Herr Professor Schreckenberg hat einen besonderen Anteil an dem Unglück, und ich wundere mich, dass folgender Link bisher zuvor noch von keinem Journalisten aufgeschnappt wurde:
http://www.wdr.de/themen/wissen/fors...schreckenberg/
Zitat hieraus:
"Wir lassen die Probanden gegeneinander laufen - Gegenverkehr ist eine spannende Sache. Er organisiert sich selbst, da gibt es regelrechte Spurbildung." Schreckenberg fasziniert dieses Chaos."
Ich befürchte, Schreckenberg hat die LP in Duisburg als Testszenario für seine abstrusen Theorien benutzt!

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Closed via SSO
Klaus Wolf (Dopestos) - 28.07.2010 11:53 Uhr

Lopavent ist bis 15 Mio. versichert

Lopavent ist bis 15 Mio. versichert, danach nicht mehr solvent. Der Veranstalter fühlt sich missverstanden und hat alles richtig gemacht; persönlich haften tut er keinesfalls. Der OB versucht, die unnötige Aufregung auszusitzen, denn er wusste von rein gar nichts, auch nicht, als er den alten Polizeipräsidenten absetzen ließ. Im Grunde hat diese ganze Angelegenheit die besten Karten, sich einfach in gemütliches Wohlgefallen aufzulösen - alle könnten zufrieden sein. Wenn endlich diese nervige Berichterstattung aufhören würde!

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Ralf Schneider
Ralf Schneider (ralf61) - 27.07.2010 21:05 Uhr

Großveranstaltungen der neuen Generation

wenn man solche Kandidaten wie Herrn Schaller als Prototypen für Veranstaltungen der Machart "Love Parade" oder Public Viewing einordnet, dann ist es doch eher ein Wunder, das nicht die letzten Jahre die eine oder andere Katastrophe geschehen ist. Man stelle sich vor da kommt der braungebrannte, gestylte Glatzenträger in die Provinz, allwissend, allmächtiger Massenbeweger. Da sollte man meinen, er kann Kraft seiner Wassersuppe den Ordnungsdiensten als erfahrener Veranstalter sagen z.B."...das Gelände eignet sich nicht......meine Kundschaft ist in der Regel jung, wild, angetrunken, bitte auf den notwendigen Auslauf achten..". so oder so ähnlich. Statt dessen kommt er hinterher auf das schmale Brett, eine Einsatzleitung für die unkontrollierbare Panik verantwortlich zu machen. Liebe Innenminister und Bürgermeister, guckt euch bitte die Zauberlehrlinge genau an, wenn Ihr Zweifel habt lasst es bleiben. Ach ja "Love Parade" ich habe als Exilberliner so meine Erfahrungen mit dem nicht zu unterschätzenden Aggressionspotential einiger Teilnehmer.

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Jens Best
Jens Best (JayyBe) - 27.07.2010 20:56 Uhr

Die Scheinheiligkeit des Unternehmers

Getrieben von Gewinnsucht hat der Betreiber der Billig-Fitnesskette McFit geschickt mit der Unkenntnis und der Profilierungssucht der Politiker gespielt.
Der Missbrauch des Gedanken der Loveparade durch die Gier des Kapitalisten führte letztendlich zu den Toten. Aber im Endeffekt wird er ungeschoren davonkommen, denn schliesslich trifft den armen Unternehmer keine Schuld, er hatte all seinen unverantwortlichen Größenwahn brav und mit Druck der Ruhr2010-Fanatiker und Provinzpolitiker absegnen lassen.

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