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Cebit In der Dauerkrise

26.02.2010 ·  Wenn man nach spektakulären Neuheiten auf der Cebit sucht, entdeckt man eine bunte Mischung aus Themen und Produkten. Unter einen Hut passt das Ganze kaum, erst recht nicht unter den selbstgewählten Oberbegriff „Connected Worlds“.

Von Michael Spehr
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Wenn man einige Tage vor der Eröffnung der Cebit – sie findet von Dienstag bis einschließlich Samstag in Hannover statt – nach spektakulären Neuheiten sucht, entdeckt man eine bunte Mischung aus Themen und Produkten. Unter einen Hut passt das Ganze kaum, erst recht nicht unter den selbstgewählten Oberbegriff „Connected Worlds“, der langweilig und geradezu banal ist.

Mit der abermals reduzierten Zahl der Aussteller (4100, der niedrigste Stand seit 20 Jahren) wird aus der früheren Leit- nunmehr eine Light-Messe. In Sachen Unterhaltungselektronik und Mobilfunk hat es sich in Hannover schon lange ausgespielt, federführend sind nun die Internationale Funkausstellung in Berlin und der Mobile World Congress in Barcelona.

Was bleibt für die Cebit außer der Erinnerung an bessere Zeiten? Man kann sich die diesjährige Veranstaltung am besten als einen bunten Gemischtwarenladen vorstellen. Viele alte Hasen treffen manche jungen Füchse. Wenn es eine Struktur der Cebit geben sollte, dann ist sie allein historisch gewachsen.

Und hier liegt das Problem. Die Messeleitung müsste der Cebit ein neues, prägnantes und attraktives Gesicht geben. Sie müsste stärker fokussieren und wissen, wohin die Reise gehen soll. Klare Signale sind angesagt, aber es fehlt – wie schon seit Jahren – an jedweder Bereitschaft zur Veränderung und an mutigen Ideen.

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Jahrgang 1964, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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