Home
http://www.faz.net/-gby-13zoa
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Chronologie Die Physik-Nobelpreisträger seit 1999

06.10.2009 ·  Der Physik-Nobelpreis wird seit 1901 vergeben. Die erste Auszeichnung erhielt der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen für die Entdeckung der „X-Strahlen“, der später nach ihm benannten Röntgenstrahlen. Die Preisträger der vergangenen zehn Jahre.

Artikel Lesermeinungen (0)

Der Physik-Nobelpreis wird seit 1901 vergeben. Die erste Auszeichnung erhielt der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen für die Entdeckung der „X-Strahlen“, der später nach ihm benannten Röntgenstrahlen.

Die Preisträger der vergangenen zehn Jahre waren:

2008: Yoichiro Nambu (Amerika), Makoto Kobayashi (Japan) und Toshihide Maskawa (Japan) für die Entdeckung und Erklärung sogenannter Symmetriebrechungen in der Teilchenphysik, die das Verständnis der Natur entscheidend verbessert haben (siehe auch: Physik-Nobelpreise 2008 nach Amerika und Japan).

2007: Peter Grünberg (Deutschland) und Albert Fert (Frankreich) für die Entdeckung des „Riesenmagnetowiderstands“, durch den sich die Speicherkapazität von Computer-Festplatten drastisch erhöhen ließ (siehe auch: Physik-Nobelpreis für deutschen Forscher).

2006: John C. Mather und George F. Smoot (beide Amerika) für die Entdeckung der Saat der Galaxien in der kosmischen Hintergrundstrahlung, dem „Echo des Urknalls“ (siehe auch: Nobelpreis für Physik: Das Vermächtnis des Urknalls).

2005: Roy J. Glauber (Amerika) für Grundlagen der Quantenoptik sowie John L. Hall (Amerika) und Theodor W. Hänsch (Deutschland) für die Entwicklung einer laserbasierten Präzisionsmesstechnik für Lichtfrequenzen (siehe auch:Nobelpreis für Physik geht nach Deutschland und Amerika ).

2004: David J. Gross, H. David Politzer und Frank Wilczek (alle Amerika) für Erkenntnisse zur Kraft zwischen den kleinsten Materieteilchen im Atomkern, den Quarks (siehe auch: Farbenlehre für die Quarks).

2003: Alexej Abrikosow (Amerika und Russland), Vitali Ginsburg (Russland) Anthony Leggett (Amerika und Großbritannien) für bahnbrechende Arbeiten zu Supraleitern und Supraflüssigkeiten (siehe auch: Physik-Nobelpreis: Der künftigen Weltformel ein Stück näher).

2002: Raymond Davis (Amerika), Masatoshi Koshiba (Japan) und Riccardo Giacconi (Amerika) für die Entdeckung kosmischer Röntgenstrahlen und NeutrinosPhysik-Nobelpreis für Erkenntnisse in der Astrophysik.

2001: Wolfgang Ketterle (Deutschland), Eric A. Cornell (Amerika) und Carl E. Wieman (Amerika) für die Erschaffung des Bose-Einstein- Kondensats, der fünften Erscheinungsform der Materie neben fest, flüssig, gasförmig und dem Plasma.

2000: Herbert Kroemer (Deutschland), Zhores Alferow (Russland) und Jack Kilby (Amerika) für die Herstellung integrierter Schaltkreise und des Halbleiter-Lasers.

1999: Gerardus 't Hooft und Martinus J.G. Veltman (beide Niederlande) für ihre Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel