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Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Der „Tatort” wird 700

Fernsehen Sie machen den „Tatort“, sagte ihr Chef

Die Kommissare des „Tatorts“ aus München kennt jeder. Kaum einer aber Silvia Koller, die beim Bayerischen Rundfunk die Fäden zieht, das Erfolgsteam zusammenstellte und einen großen Traum hat: einen „Tatort“ beim FC Bayern. Mehr Von Michael Seewald

Tatort-Kommissarinnen Und die Erkenntnis kam beim Bügeln

Es war ein langer, beschwerlicher Weg, bis die weiblichen Kommissarinnen zum „Tatort“ vorgelassen wurden. Inzwischen sieht man sie öfter: starke, einfühlsame, blitzgescheite Frauen, die jedoch ihr Privatleben allein und kinderlos bestreiten müssen. Mehr Von Heike Hupertz

„Tatort“ als Ideengeschichtsschreibung Und Schimanski warf zwei rohe Eier ein

Die Leiber der Kommissare wurden leichter, ihre Dienstwagen schwerer und ihr Privatleben zum Problem: Warum man nicht Habermas lesen, sondern „Tatort“ schauen sollte, um die Ideengeschichte der Bundesrepublik zu studieren. Mehr Von Jürgen Kaube

700 Folgen „Tatort“ Alle Wege führen nach Leipzig

Am 29. November 1970 lief der erste „Tatort“. Die Episode „Taxi nach Leipzig“ gilt heute als Meisterstück. Seither wurde die Reihe viele Male totgesagt, doch sie ist vitaler und besser als je zuvor. Mehr Von Michael Hanfeld

„Tatort“ mit neuem Team Das leise Lächeln am Ohr der Kommissarin

Die siebenhundertste Folge des „Tatorts“ präsentiert ein neues Ermittlerpaar: Simone Thomalla und Martin Wuttke spielen geschiedene Leute, die sich bei der gemeinsamen Arbeit einander behutsam wieder nähern. Mehr Von Jochen Hieber

„Tatort“-Novize Martin Wuttke Er schlägt den Kragen hoch

Die Theaterbühne war Martin Wuttkes Biotop. Jetzt wagt sich der Schauspieler ins Fernsehen: Als eine Hälfte des neuen Leipziger „Tatort“-Teams gibt er den introvertierten Sonderling neben der quirlig-strahlenden Simone Thomalla. Mehr Von Jan Freitag

Mehr Der „Tatort” wird 700
   
 
Fünfundzwanzig Jahre „Tatort“ (1994) Das allmähliche Verschwinden der Aufklärer

Landmarken des deutschen Kriminalgenres: Ein Essay über Ermittler und ihre Eigenheiten in Film und Fernsehen, von Fritz Langs Film „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ bis zu den „Tatort“-Folgen der Gegenwart (1994). Mehr Von Lorenz Engell und Wolfgang Kissel

Der allererste „Tatort“ Da könnte etwas ganz Neues herauskommen

Viele Probleme, scharfe Schnitte und ein Kommissar, der geistig der Sohn vom „Kommissar“ des ZDF und somit der Enkel von Maigret ist: Was Clara Menck in der F.A.Z. vom 1. Dezember 1970 über den allerersten „Tatort“ schrieb. Mehr Von Clara Menck

Ulrike Folkerts als Lena Odenthal Die Katze als Kampfhund

Kleider und Röcke trägt sie nicht, Privatleben findet kaum statt, bleibt nur noch die Profession: Als Kommissarin Lena Odenthal ist Ulrike Folkerts stets bissig im Einsatz. Eine Würdigung zum zehnjährigen Dienstjubiläum 1999. Mehr Von Hubert Spiegel

„Tatort“-Folge 400: „Schwarzer Advent“ (1998) Einmal werden wir noch wach

Batic und Leitmayr sind nur Randfiguren: In der vierhundertsten „Tatort“-Folge „Schwarzer Advent“ gibt Christian Berkel einen psychisch labilen Versicherungsvertreter, der seinem Vater eine intakte Familie vorspielen will. Die F.A.Z.-Kritik aus dem Jahr 1998. Mehr Von Jörg Thomann

Schimanskis Abgang (1991) Kein Bock mehr

Die Schimanski-Saga als Entwicklungsroman: Der Mensch ist zur Freiheit geboren, muss aber erst genug gelitten haben, um tun zu dürfen, was er will. Dirk Schümer über den Tag, an dem Götz George den „Tatort“-Dienst quittierte. Mehr Von Dirk Schümer

„Tatort“-Klassiker „Reifezeugnis“ (1977) Vergeblicher Gang ins Wasser

Ein Studienrat beginnt eine Liaison mit einer siebzehnjährigen Schülerin, die mit einem Totschlag endet: Wolfgang Petersens „Reifezeugnis“ mit der jungen Nastassja Kinski gilt als eine der besten aller „Tatort“-Folgen. Die F.A.Z.-Kritik aus dem Jahr 1977. Mehr Von Michael Schwarze

„Tatort“ in Schwarz-Weiß Herausgefallen aus Zeit und Farbe

Der Münchner „Tatort“ geht einen Schritt zurück und lässt seine Kommissare in Schwarz-Weiß-Bildern im Prostituiertenmilieu ermitteln. Gegen die Anordnung des Programmdirektors, doch mit einem brillanten Ensemble und einem sehenswerten Ergebnis. Mehr Von Michael Seewald

Neuer „Tatort“ aus Stuttgart So stellt man sich Männerfreunde vor

Was für eine Premiere: Mit den Kommissaren Lannert und Bootz bricht im Stuttgarter „Tatort“ die Nach-Bienzle-Zeit an. Es wird mächtig aufs Tempo gedrückt, und das Beste dabei ist: Keiner schwäbelt. Mehr Von Heike Hupertz

SWR-Tatort Ich habe nie einen Fernseher besessen

Der eine kennt den „Tatort“ von Kindesbeinen an, der andere gar nicht: Warum Richy Müller und Felix Klare die neuen Kommissare des SWR in Stuttgart geworden sind. Mehr Von Michael Seewald

Fernsehen Funkelnd: Zum Tode von Peter Schulze-Rohr

Die deutsche Fernsehzunft hat einen ihrer Großen verloren. Peter Schulze-Rohr, der Miterfinder der „Tatort“-Reihe, hat dem deutschen Fernsehfilm Meilensteine gesetzt und zu hohem Rang verholfen. Ein Nachruf von Michael Hanfeld. Mehr Von Michael Hanfeld

Bienzles letzter Fall (2007) Er geht, einfach so

Der SWR-Kommissar Bienzle verabschiedet sich ganz leise. Sein fünfundzwanzigster Fall wird zwar gelöst - aber von Erleichterung ist keine Spur. Mit Dietz-Werner Steck tritt der letzte „Local Hero“ der „Tatort“-Reihe ab. Mehr Von Hans-Heinrich Obuch

Fernsehkommissarinnen Die eine schießt, die andere nicht

Im deutschen Fernsehkrimi herrscht annähernd Geschlechtergleichheit. Das war lange Zeit ganz anders. Eine Ausstellung huldigt den Kommissarinnen des deutschen Fernsehens - von Lena Odenthal bis Bella Block. Mehr Von Andreas Kilb