Wegen der Finanzkrise will fast ein Drittel der Deutschen bei den Weihnachtsgeschenken sparen. 32 Prozent der Befragten wollen weniger Geld als im vergangenen Jahr ausgeben, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ ergab.
Dabei zeigten sich Ostdeutsche vorsichtiger als Westdeutsche: In den neuen Bundesländern kündigten 38 Prozent an, ihr Budget für
Geschenke zu kürzen, in den alten Ländern waren es 31 Prozent. Auch zwischen Männern und Frauen gibt es Unterschiede: 37 Prozent der Frauen planen sparsamer zu sein, bei den Männern sagten dies 30 Prozent.
Das Ergebnis deckt sich mit Sorgen des deutschen Einzelhandels. Der Branche drohe angesichts der wachsenden Verunsicherung der Verbraucher „das schwächste Weihnachtsgeschäft, das wir uns vorstellen können“, glaubt Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub.
Nach den Turbulenzen auf den Finanzmärkten hat die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr auf 0,2 Prozent von 1,2 Prozent gesenkt. Die Vereinigten Staaten stehen als größte Volkswirtschaft und wichtiges Exportziel Deutschlands am Rande einer Rezession.
Richtig ist, dass Amerika sich bereits in der Rezession befindet!
Helmers Helmers (margithelmut)
- 18.10.2008, 13:08 Uhr
Nicht sparen wollen - sparen müssen !
Uwe Harling (mittelschicht)
- 18.10.2008, 13:26 Uhr
Müssen nicht wollen !
heinz herzing (heinz48)
- 18.10.2008, 13:59 Uhr
