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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Finanzkrise Extreme Unsicherheit an den Börsen

 ·  Die Europäische Union will große Bankenpleiten unbedingt verhindern, beteuern die Finanzminister. Doch die deutsche Börse hat das nur kurz beeindruckt, die Kurse pendelten um den gestrigen Schlusskurs. Gerüchte heizen die Panik an, wodurch sich Bankentitel teilweise in freiem Fall befanden.

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Peter Kronenberger

Chancen und Risiken

Ein System steht vor dem Kollaps. Staatlicherseits versucht man, es zu retten - weil das Finanzsystem der Staaten ebenso wie das der Investment-Banken auf einer Schuldenblase aufgebaut ist. Platzt die eine, lebt die andere nicht mehr allzu lange. Mit Island hat erstmals ein Staat - wenn auch ein Kleiner, ein buchstäblich Randständiger - zugestanden, selbst vor der Zahlungsunfähigkeit zu stehen. Gewiss ist dessen Lage nicht repräsentativ - aber das der Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems auch für die größten Schuldner, nämlich die Staaten, ebenso extreme Konsequenzen haben kann, liegt auf der Hand. Ihre Instrumentarien sind anleihefinanziert ohne laufzeitkongruente Gegenfinanzierung. Sie werden der privaten Wirtschaft in kürzesten Zeiträumen ungeheure Mengen an Kapital entziehen, das für Investionen nicht mehr verfügbar ist, und damit erst recht aus der Finanzmarktkrise eine Krise der Realwirtschaft machen. Es stellt sich die Frage, ob es nicht der bessere Weg wäre, wenn sich die Staaten zwischen die Finanzmarktkrise und die Realwirtschaft stellen würden, um wenigstens diese effektiv zu schützen, als den illusorischen Versuch zu unternehmen, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Finanzsysteme sind ersetzbar.

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Gerhard Dünnhaupt

Drei bescheidene Anfragen:

1. Können die Amerikaner jetzt ihre Milliarden in unseren Banken deponieren, und sind diese dann mit deutschen Steuergeldern versichert? 2. Sollte man Herrn Trichet jetzt mal fragen, ob er noch immer die Inflation bekämpft, ohne die Rezessionsgefahr zu berücksichtigen? 3. Sollte die Errichtung einer gemeinsamen Zentralbank für 27 verschiedene Nationen und 27 verschiedene Regierungen etwa verfrüht gewesen sein?

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sodala (sodala) - 07.10.2008 13:34 Uhr

Bösartige Gerüchteköche

Sehr geehrte Damen und Herren, was gedenken Sie gegen die böswilligen Gerüchte aus England zu tun, drei weitere deutsche Banken hätte um Hilfe nachgesucht? Und warum beteiligt sich die FAZ an diesen Gerüchten und meldet sie weiter? Unveranwortlich in dieser Zeit. Und wie begegnen sie angeblichen Zeitungsmeldungen und Medienberichten, die Deutsche Bank benötige dringend eine Kapitalerhöhung, was offensichtlich nicht auf Wahrheit beruht. Es genügt nicht wenn sich die Medien auf angebliche Finanzkreise beziehen oder wie im Falle Englands eine BBC-Meldung. Dann sollte gegen die BBC eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht werden, um solch unverantwortliche Gerüchteköche zur Verantwortung zu ziehen. Hier sind böswillige Spekulanten am Werk, die in Regress genommen werden sollten. In Amerika klopfen sie solchen Leuten nun auf die Finger, in Europa kann das jeder behaupten und reist in einer solchen Lage absichtlich die Kurse nach unten. Dies gilt es ab sofort zu verhindern, denn dadurch geht noch mehr Vertrauen verloren, vom Schaden gar nicht zu reden. Außerdem sollte das Insolvenzrecht europaweit auf den neusten Stand gebracht werden, damit nicht Trickser das Recht aushebeln und Anleger aufs Kreuz legen.

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