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General Motors Mehr als sechs Interessenten für Opel-Einstieg

17.04.2009 ·  Der krisengeschüttelte amerikanische Autobauer General Motors sieht die Investorensuche für sein Europa-Geschäft mit der deutschen Tochter Opel gut vorankommen. Es gebe mehr als sechs Interessenten, sagte Firmenchef Fritz Henderson am Freitag. Eine Insolvenz von GM ist freilich noch nicht vom Tisch.

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Der krisengeschüttelte amerikanische Autobauer General Motors (GM) sieht die Investorensuche für sein Europa-Geschäft mit der deutschen Tochter Opel gut vorankommen. Es gebe mehr als sechs Interessenten, sagte GM-Chef Fritz Henderson am Freitag bei einer Telefonkonferenz. Diese bekämen derzeit vertraulichen Einblick in die Bücher. „Dieser Prozess ist angelaufen“, sagte Henderson.

Unterdessen hält Henderson eine GM-Insolvenz für wahrscheinlich. Dies sei nicht die Lösung, die das Unternehmen vorziehe. Angesichts der Auflagen der amerikanischen Regierung sei ein solcher Schritt jedoch immer noch wahrscheinlich, sagte er. GM arbeitet laut Henderson an zwei Plänen gleichzeitig: Einer von ihnen schließt den Gang zum Insolvenzrichter mit ein.

Am 1. Juni läuft die Frist ab

Wenn es bis zur von der Regierung gesetzten Frist am 1. Juni nicht gelinge, Schulden und Kosten auf dem Verhandlungsweg zu drücken, werde der Autobauer vorbereitet sein, Gläubigerschutz nach Chapter 11 zu beantragen, erläuterte der GM-Chef. Der taumelnde Autogigant aus Detroit hat bereits 13,4 Milliarden Dollar Staatshilfen aus Washington bekommen.

Opel wiederum will sich weitgehend von der amerikanischen Mutter abkoppeln und sucht Investoren für eine eigenständige europäische Aktiengesellschaft, an der GM nur eine Minderheitsbeteiligung halten soll. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zugesagt, einen Investor mit Bürgschaften zu unterstützen. Eine Staatsbeteiligung lehnt sie aber im Gegensatz zum Koalitionspartner SPD ab.

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