Home
http://www.faz.net/-gbq-11l40
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Autoindustrie Der Kampf ums Überleben

 ·  Die Autokonzerne wanken. Es entscheidet sich die Zukunft einer ganzen Industrie. Übrig bleibt am Ende, wer die besten und sparsamsten Motoren baut.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (22)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Horst Trummler

Wirkungsgraddiskussion muessig - Sparauto zu teuer

Einige Kommentare fixieren sich auf den niedrigen Wirkungsgrad der Stromerzeugung. Man moege hierbei bedenken das Oel und Gas nur mehr schwer zu finden sind und muehselig zu foerdern ist. Kohle, die zumeist verstromt wird, ist reichlich auf dem Planeten vertreten. Kohle kostet 1/4 - 1/5 von Oel- und Gasprodukten. Selbst wenn der Wirkungsgrad nicht perfekt ist, sind die Gesamtkosten weit ueberlegen. Die umweltfreundlichste und preiswerteste Art Energie zu erzeugen ist die Kernrenergie. 1 Kg Uran kostet 100 Euro. Die bei vollstaendiger Spaltung erzeugbare Energiemenge entspricht 2.000.000 Kg Benzin . Frueher oder spaeter wird Strom aus Kernenergie, zumindest in den Laendern die Industrielaender sein wollen auch zum Heizen und vieles Andere verwendet werden. Da ist auch ein geringerer Wirkungsgrad nicht stoerend. Wie bereits angesprochen ist das aufwendige, teure Benzinsparauto eine sehr Deutsche Idee. Ausserhalb Europas kaufen die Menschen mit kleinen Geldbeutel gerne preiswerte Autos wie den Hyunday Verna fuer 7500$ der mit etwa 10L/100Km ziemlich sparsam ist. Kaeufer von Autos ueber 30.000$ akzeptieren auch einen Verbrauch von etwa 20L. Extrem teure aber mickrige Autos gehen am aussereuropaeische Geschmack vorbei. Vandale

Empfehlen
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 04.01.2009 21:16 Uhr

@ H. Quentmeier

Was Sie über Biosprit schreiben stimmt teilweise für die bisherigen Verfahren. Doch es werden neue Prozesse getestet die all die Nachteile, die Sie anführen, nicht haben. Die können mit geringem Energieaufwand aus jeder Art von Biomasse mit hohem Ertrag Treibstoff gewinnen. Hier schrieb jemand über den Einsatz von Algen, auch mit solchen Rohstofflieferanten stehen wir erst ganz am Anfang. Wenn Sie den Energieeinsatz ansprechen, der wir leider bei Elektroautos kaum berücksichtigt. Wieviel Energie kostet es und wie gut ist es für die Umwelt, wenn für jedes Auto einige hundert kg Akku produziert und alle paar hundert Ladezyklen ausgetauscht werden muß? Von der notwendigen Energie für die gigantischen Infrastrukturinvestitionen und den Energieverlust durch Verteilung, Speicherung und nochmaligem Abrufen ganz zu schweigen. @ H. Deppermann: Selbst für Leute, die nur einmal die Woche mehr als 100 km fahren, ist ein Auto mit einer solchen Reichweite weitgehend nutzlos. Sollen die ein zweites Fahrzeug für solche Zwecke vorhalten? Und warum, wenn es Diesel gibt, die 4 Liter verbrauchen und mit denen man nur alle 1000 km tanken muß?

Empfehlen
Armin Quentmeier

Erdölarme Zukunft mit Treibstoff aus landwirtschaftlichen Abfällen/Produkten?

@Marvin Parsons Die landwirtschaftliche Produktion sollte vor allem der Ernährung einer auf absehbare Zeit wachsenden Weltbevölkerung dienen (gegenwärtige Zunahme: 80 Millionen Menschen pro Jahr). Die Ausbeute von Biosprit ist denkbar gering (die durchschnittliche Jahresration Getreide pro Kopf reicht als Bioethanol für zwei Mal Volltanken eines Mittelklassewagens aus!). Auch die Menge an landwirtschaftlichen Abfällen ist nicht so üppig, um einen nennenswerten Beitrag zur Kraftstoffversorgung zu leisten. Die Ökobilanz von Biotreibstoffen ist trostlos – mindestens 30 % des erzeugten Biokraftstoffs wird bei der Produktion verbraucht; die Klimabilanz ist durch verstärkte Emissionen des extrem klimaschädlichen N2O katastrophal, das aus Stickstoffdünger freigesetzt wird. Schon jetzt führt die Verwendung vergleichsweise geringer Mengen von Nahrungsgetreide, vor allem Mais, zur Bioethanolgewinnung in Mexiko zu einem massiven Preisanstieg für Grundnahrungsmittel („Tortilla-Krise“): für Millionen arme Menschen bedeutet mehr Biotreibstoff schlicht mehr Hunger. Auch wenn der Kraftstoffverbrauch pro 100 km in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen wird, ist ein nennenswerter Beitrag durch Biosprit völlig unrealistisch.

Empfehlen
Ingelmann (Ingelmann) - 04.01.2009 18:16 Uhr

@ Herr Kühlwetter

Ich gebe @drwklein recht. Das Ölauto ist nicht tot. Mehrere hochinnovative Technologien arbeiten daran erdölähnliche Stoffe zu produzieren. So ist z.B. eine Technologie in der Entwicklung das von konventionellen Kraftwerken ausgeschiedene CO2 von besonderen Algen in einen derartigen Stoff umzuwandeln.

Empfehlen
Carsten Deppermann

alltagstauglicher Reichweite

Was ist denn eine alltagstaugliche Reichweite? Wieviel Kilometer fahren Sie denn am Tag? Zur Arbeit hin und zurück vielleicht 50 km, dann Einkaufen ca. 20 km. Macht 70 km. Das ist so ungefähr der Durchschnitt den die meisten Leute an einem normalen Arbeitstag zurücklegen. Dass man damit nicht 500km in den Nordseeurlaub fahren kann, ist klar, aber wer macht das schon jeden Tag? Jeden Tag 100 km, abends an die Steckdose und am nächsten Morgen wieder los. Klingt für mich alltagstauglich und ist machbar.

Empfehlen
Maria Gruber
Maria Gruber (marilu1) - 04.01.2009 16:43 Uhr

Wirkungsgrad von Elektroautos inklusive Stromerzeugung schlechter als

ein Benzin oder Diesel betriebenes Fahrzeug. .. .. Wir wissen dass Strom aus der Steckdose eben mit Verlusten bis zur Steckdose vom mehr als 70 % ausmachen. .. Jeder weiß dass noch nirgends ein Wärmekraftwerk mit einem besseren Wirkungsgrad als maximal 40 % arbeitet. Alte Kraftwerke die noch vorwiegend die Strom-Versorgung sichern arbeiten bestenfalls mit 35 % Wirkungsgrad. .. .. Dazu kommen die Leitungsverluste die eben über Trafos und Verteiler einschließlich der Leitungen bis zum Hauszähler mit etwa 8 % anzusetzen sind. .. Also direkt betrieben Benzin betriebene KFZ stehen in der Ausnutzung der Primärenergie dem Strom aus der Steckdose um nichts nach.

Empfehlen
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 04.01.2009 16:19 Uhr

Das österreichische Elektroauto...

...hat 300 km Reichweite und kostet 40.000 Euro: 20.000 fürs Auto und 20.000 fürs Kabel. Allen Träumern sei gesagt: Das Batterieauto mit alltagstauglicher Reichweite wird es nicht geben, da steht die Physik dagegen. Während im Verbrennungsmotor der Treibstoff mit der angesaugten Luft reagiert, muß im Akku des Elektroautos, bildlich gesprochen, auch die Luft mitgeführt werden. Daher werden auch bei noch soviel technischem Fortschritt die Akkus für eine Fahrtstrecke von 500 oder 700 km immer derartig schwer sein, daß das Fahrzeug allein durch sein Eigengewicht zuviel Energie braucht. Dabei sind die Schwierigkeiten des Aufladens innerhalb von Minuten, der Lebensdauer des Akkus, der nötigen Infrastruktur und der Herkunft des Stroms noch nicht angeschnitten. So untrendy sich das anhört: Dem Leichtbau-Fahrzeug mit optimiertem Verbrennungsmotor, der Treibstoff aus landwirtschaftlichen Abfällen/Produkten gewonnen, gehört die erdölarme Zukunft. Die Technik ist ausgereift und bereit und die Mineralöl-Versorgungsinfrastruktur kann weiter verwendet werden.

Empfehlen
JediYoda (JediYoda) - 04.01.2009 14:19 Uhr

Gesamtökobilanz

Es reicht nicht, die Wirkungsgrade von Elektromotor und Benzinmotor nebeneinander zu stellen. Denn der Strom muss ja auch erzeugt werden und die Wirkungsgrade der Kraftwerke sind mit zu berücksichtigen. Zentrale Systeme sind eben nicht immer günstiger, wie manche Kommentatoren hier behaupten: das ist ja auch ein Grund, warum wir in Deutschland unsere Wohnungen nicht mit Strom beheizen. Primärenergie einzusetzen ist ökologisch meist verträglicher als sekundäre Energien (wie Strom) zu verwenden. Für die Stromerzeugung müssen ja auch primäre Energiequellen (Kohle, Gas, Öl, Uran) eingesetzt werden. Also müsste man die die gesamte Kette der Strom- und Benzinproduktion und Verteilung in die Ökobilanz einfließen lassen. Diesen Vergleich würde ich gerne mal sehen.

Empfehlen
J voelzing
J voelzing (lazarus06) - 04.01.2009 14:15 Uhr

Nur Kleingeister die glauben der Strom kommt aus der Steckdose,

stehen dieser Entwicklung positiv gegenüber.Näher betrachtet ist der Strompreis seit 2000 um nahezu 50% gestiegen und zwingt Verbraucher zu Sparmaßnamen die trotz aller Mühe keine Entlastung auf der Kostenseite bringt.Erst einmal in der Hand der Strom Monopolisten was glauben sie wird mit dem Strompreis passieren.? Es müssen komplett andere Rahmenbedigungen her,z.b. das die Grundversorgung der Bevölkerung wieder in Öffentliche Hände gebracht wird und der für " Anleger " hochprofitabele aber Volkswirtschftliche ruinöse Privatisierungswahn aufhört.

Empfehlen
Engelbert Kühlwetter

Der Ölverbrenner ist kein zukunftssicheres Geschäftsmodell mehr.

Kein Unternehmer baut sein Geschäftsmodell auf einen Rohstoff auf, dessen Verfügbarkeit absehbar endlich ist und der dadurch zum Spielball von Spekulanten wird. Sobald die ersten Propheten wieder Aufschwung schreien, treibt es den Ölpreis schneller in ungeahnte Höhen, als er in den letzten Monaten gefallen ist. Erschwerend kommt für die Autoindustrie hinzu, dass sie auf extreme Schwankungen des Ölpreises wegen viel zu langer Entwicklungs- und Produktionszeiten nicht kurzfristig reagieren kann. Nicht die Fianzkrise hat den dramatischen Wandel in der Nachfrage ausgelöst, sondern Kraftstoffpreise von über 4 $ pro Gallone in den USA und über 1.50 € hierzulande. Die Finanzkrise hat alles nur beschleunigt. Niemand wird uns vor solch hohen Preisen bzw. noch höheren künftig schützen. Deshalb kann die Losung nur lauten: So schnell wie möglich weg vom Ölverbrenner.

Empfehlen
ccgt (ccgt) - 04.01.2009 13:50 Uhr

Etwas mehr Betriebswirtschaft, bitte!

Warum soll sich das sparsamste Modell durchsetzen, wenn die Brennstoffkosten gar nicht dominant sind? Anschaffung, Versicherung, Wartung, Parkgebühren - die ganzen Kosten des Betriebs sind zu kalkulieren. Wenn es wirklich stimmt, daß die Produktionskosten eines Autos nur etwa ein Drittel des Verkaufspreises ausmachen, dann zeigt das, dass noch viel "Fett" im System Auto ist, auf das verzichtet werden kann. Warum verliert ein Auto die Hälfte seines Wertes im ersten Jahr? Das zeigt doch den Modefaktor. Wenn ein TATA mit einem 3000-Euro Auto Erfolg hätte, dann müssen sich die deutschen Autohersteller warm anziehen, denn ihr heutiges Geschäftsmodell braucht fette Margen. Vielmehr als über Technik zu diskutieren, müssen sich die Autohersteller darüber Gedanken machen, was sie denn anbieten wollen, wenn der Glanz des Statusproduktes Auto verblassen würde. Bisher war das nicht der Fall - die Kunden kauften PS und Ausstattung, die Ökomodelle blieben beim Händler stehen (z.B. Lupo 1-Liter). Wenn die Krise aber den Autokäufern das Geld nimmt, was hat dann die deutsche Autoindustrie anzubieten?

Empfehlen
Horst Trummler

Rechenfehler und Erlaeuterung meines Kommentars

Korrektur des Rechenfehlers im u.g. kommentar: Solarstrom kostet nicht 176c, sondern 352c/Liter Dieselaequivalent. Derartige im u.g. genannten Autostrompreise basieren auf einer Politik die Energie nicht als sparenswertes, religioes angehauchtes Gut sieht, sondern guenstige Energiepreise als Basis fuer den allgemeinen Wohlstand foerdert. Die derzeitige Politik macht keine Anstalten die Preisvorstellungen der E-Versorger zu daempfen und setzt eine Vielzahl von Steuern obendrauf. Demzufolge wird Autostrom in D warscheinlich nicht sehr attraktiv sein. Vandale

Empfehlen
Dr. Wolfgang Klein

Ursachenforschung

Ich habe den Artikel heute in der FAS beim Frühstück gelesen und etwas über die Grafik "Tiefer Fall" nachgedacht. Irgendwie kann ich aus den dort angegebenen Veränderungen, wie auch im Artikel unterstellt, keinen direkten Zusammenhang zwischen den Kraftstoffverbrauch, der Unternehmensbewertung und dem Rückgang der Fahrzeugumsatzes erkennen. Mir kommt das alles so vor wie bei den Untergangspropheten im Mittelalter und der Antike, die alle Katastrophen mit der Sündhaftigkeit der Menschen erklärten. Man sucht sich halt die "Ursachen", die am besten zum eigenen Weltbild passen. Persönlich halte ich das reine Elektroauto und auch die Wasserstofftechnologie für ineffiziente Irrwege. Kraftstoff lässt sich mit neueren technischen Verfahren auch aus Algenkulturen gewinnen, ohne die Umwelt mit Monokulturen aus Energiepflanzen zu belasten. Eine Umstellung der Motor-Technologie wäre kaum nötig. Dass ausgerechnet "Super"-Shai Agassi Gouverneur Arnold Schwarzenegger mit Technologie versorgt, sollte einem schon zu denken geben. Nach meiner Erfahrung mit ihm ist er hauptsächlich ein Show Man, ein Verkäufer, wenn auch in dieser Hinsicht sehr begabt.

Empfehlen
Maria Gruber
Maria Gruber (marilu1) - 04.01.2009 12:50 Uhr

Ja die Nachtaufladung wird eine bessere gleichmäßige Nutzung

der vorhandenen / vorgehaltenen Kraftwerksleistungen bewirken. Nur diese zur Zeit vorhandenen Kraftwerksleistungen decken eben den noch immer stark steigenden Stromverbrauch im letzten Jahr etwa 6 % Mehrverbrauch oder in Zahlen ausgedrücke 30 Terawattstunden nicht. , . Es ist richtig dass ein groß Teil für die Stromversorgung der Elektroautos nicht sehr viel mehr an Kraftwerken bedarf. Aber die Infrastruktur der Netze auf dem Land ist ganz sicher nicht ausreichend. Auch ändert das eben nichts daran dass mit dem vorhandenen Kraftwerkspark wenn denn nicht kräftig neu investiert wird das Elektroautozeitalter garnicht anbrechen kann wenn z.B. der Ausstieg Wirklichkeit würde.

Empfehlen
Horst Trummler

Stromversorgung fuer Elektroautos

Wenn Elektroautos ueberwiegen Nachts, oder am Wochenende aufgeladen werden so bedarf es derzeit keinerlei zusaetzlicher Kapazitaeten um mehrere Millionen Elektromobile zu versorgen. Teilweise koennte auch der sonst weitgehend nutzlose Strom aus umweltschaedlichen Windmuehlen zum Laden von Elektroautos genutzt werden (bei tagelanger Windschwaeche wird es problematisch). Wenn jedoch wie vorgesehen der Bau neuer Kohlkraftwerke durch CO2 Zertifikate behindert wird und die umweltfreundlichen Kernkraftwerke abgeschaltet werden wird das Stromnetz frueher oder spaeter instabil und/oder viele Betriebe muessen sich eine neue Heimat suchen. Der Energieinhalt einer KWh entspricht 1/12 liter Diesel. Durch den hoeheren Wirkungsgrad des E-Motors kann man ein Verhaeltnis von 1:4 annehmen. Bei einer Politik die auf guenstige Energiepreise wert legt koennte der Autostrom vereinfacht folgendes kosten: Atom (1/2 Neue, 1/2 abgeschriebene Kraftwerke) 2,5c Erzeugung, 5c Abgabe an Verbraucher entsprechend 20c/Liter. Kohle Erzeugung (ohne Zertifikate) 4c entsprechend 8c Verbraucher, entsprechend 32c/Liter. Wind 9,2c (Einspeiseverguetung), entsprechend 18c Verbraucher oder 72c/Liter. Solar (Einspeisung) 42c entspr. 84c und 176c/Liter. Vandale

Empfehlen
Frank Muschalle

Man braucht kaum neue Kraftwerke

Weil die Batterie das Auto nicht nur versorgt, sondern aus Energieversorgersicht auch als dezentraler Energiespeicher genutzt werden kann. D.h. die 15kWh (, die man für seine täglichen 100km benötigt (erstaunlich wenig, nicht wahr?) zieht man am billigsten nachts aus dem Netz. Ein Tankstellenbetreiber kann für standardisierte Austauschbatterien entsprechende Verträge gestalten, für ihn ist das ein Speichermanagementgeschäft. Ein Zubau neuer Kraftwerke ist hier nicht das erste Interesse der EVU. Gerade in der Markteinführungsphase. Sondern die bessere Auslastung der bestehenden. Gerade im Stop-and-Go Verkehr haben Elektroautos eine hervorragende Ökobilanz gegenüber Verbrennungsmotoren, auch beim gegenwärtigen Stommix. In Berlin ließe sich z.B. der Energiebedarf für das tägliche Pendeln von 200.000 Elektroautos mit dem Windstrom aus Brandenburg abdecken. Wenn man wollte. Der Berliner Senat hält Elektroautos aber für zu gefährlich - weil die so leise sind! Hier administriert die PDS lieber Umwelt"zonen". So viel zum u.g. Thema "Die Politik sollte koordinieren und unterstützen"...

Empfehlen
Horst Trummler

Illusion Elektroauto - Illusion Benzinsparauto

Es ist eine Illusion zu meinen das fertigentwickelte, praxistaugliche Elektroautos jederzeit vom Band der Automobilindustrie laufen koennen. Das wird noch etwa 5-15 Jahre dauern. Dann werden Elektroautos zunaechst Nischen wie dichtbebaute Ballungsraeume wie Seoul, Tokio, London, Paris, Taipeh wo die Fahrtstrecken kurz und die Strompreise guenstig sind, bevoelkern. In der arabischen Wueste wo das Benzin z.B. 7c kostet und die Wege weit sind wird das Elektroauto noch lange auf sich warten lassen. Hier sind GMC, Toyota Landcruiser und Hummer sehr beliebte Automobile. Es ist auch eine sehr D zentrische Sicht das dem extrem aufwaendigen Benzinsparauto die Zukunft gehoert. Ausserhalb Europas sind die Benzinpreise meist wesentlich guenstiger, oekoreligioese Ueberzeugungen fremd. Deutsche Autos werden dort wegen der technischen Zuverlaessigkeit und des Markenimages gekauft. Vandale

Empfehlen
YIN YANG
YIN YANG (YANGI) - 04.01.2009 08:19 Uhr

und der strom kommt...

...vom himmel?und welche firma hat eine battarie die fuer diesen wechsel?....nie. erst wenn die auto-versessenheit in deutschland besiegt ist, geht es weiter!hier will doch keiner fahren ,nur zeigen ist angesagt.

Empfehlen
Chan Fei Yung

Zur Ökoblianz

Egal wie man rechnet, der Output eines zentralen Systems, das sich auf etwas spezialisiert ist IMMER höher als die Leistung von einer Million autonomer Systeme und genau darum geht es ja. Erstens die Möglichkeit Alternativen als Rohöl zu nutzen und zweitens durch schiere Größe (man stelle sich die Synergieffekte zwischen Energiefirmen, Tankstellen und Stromanbietern vor) effizientere Systeme herstellen zu können (je größer man plant desto durchdachter ist Budget, Verteilung und Strategie)

Empfehlen
JediYoda (JediYoda) - 03.01.2009 23:12 Uhr

Neue Kraftwerke

Es sollte ja relativ einfach zu berechnen sein, wie viele neue Kraftwerke an das Netz gehen müssten, um die elektromobile Zukunft sicher zustellen. Ich würde gerne diese Zahl mal erfahren. Und wie sieht es mit den Netzkapazitäten aus? Ganz zu schweigen von den Verlusten durch die Überlandleitungen. Bitte also mal eine Gesamtökobilanz für die Umstellung aller Autos von Benzin auf Strom.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent in München.

Jüngste Beiträge