Bitte melden Sie sich an.
Down House
Der Verleger John Murray war bei Darwins Buch über den Wandel der Arten nicht sicher, ob es sich gut verkaufen würde. Denn Tauben hatten keine prominente Rolle darin. Dabei waren sie im damaligen England hoch angesagt. Trotz Bedenken wurde das Buch ein Welterfolg. Mehr Von Matthias Glaubrecht 0
Darwin hat nichts in der Cafeteria des londoner Naturkundemuseums zu tun. Viel eher passt er in dessen Eingangshalle. Dorthin ist seine Statue jetzt umgezogen und hat die Skulptur des Museumsgründers vertrieben. Ein gebührender Abschluss der Serie „Down House“. Mehr Von Matthias Glaubrecht 0
Darwins gewagte Vermutung, Wale könnten vom Bären abstammen, brachte ihm nur Gelächter ein. Dabei hat der Wal tatsächlich einen Rückschritt in der Evolutionsordnung gemacht. Sein Vorfahr ist das Nilpferd. Mehr Von Jürgen Kaube 0
„Er ist mir gegenüber gänzlich ohne Eifersucht“, sagte Darwin über den britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Mitentdecker der Evolutionstheorie wird bis heute viel zu wenig wahrgenommen. Kein Wunder, nannte er die gemeinsame Entdeckung doch selbst „Darwinismus“. Mehr Von Matthias Glaubrecht 0
Diskurspolizisten würden die Metapher gerne ins Reservat des Literarischen verbannen. Darwin hingegen illustrierte damit evolutionäre Prozesse, die das Vorstellungsvermögen seiner Leser überschritten. Und bot Anschlussmöglichkeiten an den Schöpferglauben. Mehr Von Julika Griem 0
Allein die Gelegenheit macht noch keinen Ornithologen: Ohne fremde Hilfe hatte Darwin auf den Galapagos-Inseln nur die Spottdrosseln verifizieren können. Er musste einsehen, dass die Schnabelform nicht immer ein Familienkriterium ist. Mehr Von Frank Steinheimer 0
Das Auge, Kronzeuge der Evolution, brachte Darwin seinerzeit in Erklärungsnot. Konnte dieses komplexe Organ durch Auslese entstanden sein? Der Schöpferglaube lag nah, doch der Evolutionsglaube siegte, denn 1859 entdeckte er bei Meeresborstenwürmern „Protoaugen“. Mehr Von Matthias Glaubrecht 0
Kein Wunder, dass Darwin keine Scheu hatte, den Stammbaum des Menschengeschlechts zu untersuchen. Seine eigene Abstammung war tadellos: Sein Opa war ein Arzt und Weiser, der dem Enkel zahlreiche Ideen zur adaptiven Zuchtwahl in Versform hinterließ. Mehr Von Dietmar Dath 0
Intime Einzelheiten über Darwins Studienzeit geben sechs Register preis, in denen seine Auslagen protokolliert sind. Bettmacher, Wäscherinnen und Schuhputzer erleichterten ihm das Leben, während er sich Tabak und Wein, aber auch der gesunden Ernährung widmete. Mehr Von Gina Thomas 0
Darwins Verhältnis zur bildenden Kunst war von den Interessen des Forschers geleitet. Für die Recherchen zu seinem Buch „Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren“ schien sie ihm wenig hilfreich. Dem Bildhauer Thomas Woolner verdankt er jedoch eine Entdeckung. Mehr Von Julia Voss 0
Nur ein einziges Mal, in einer Lebensskizze für seine Enkelkinder, spricht Darwin von einem Erweckungserlebnis für seine Evolutionstheorie. Er meint Thomas Malthus' Buch „Essay on the principle of population“. Warum wird das Buch sonst nirgendwo erwähnt? Mehr Von Henning Ritter 0
Würde er heute noch leben, wäre Darwin wahrscheinlich Fan der amerikanischen Fernsehserie „Die Simpsons“, so wie die Simpsons umgekehrt Darwin-Fans sind. Darwin hatte bei den Simpsons auch schon einen Auftritt, doch seine Evolutionstheorie vertrug sich schlecht mit dem Sendeformat. Mehr Von Falko Hennig 0
Auf seine alten Tage wird der Einstein der Arten zum Papst der Ringelwürmer. Im Jahr 1881 erscheint „Die Bildung der Ackererde durch die Tätigkeit der Würmer mit Beobachtungen über deren Lebensweise“. Es findet reißenderen Absatz als das Gründungswerk der Evolutionstheorie „Über die Entstehung der Arten“. Mehr Von Matthias Glaubrecht 0
Auch die Hummel kann betrügen: Das glücklich wirkende Tierchen verschafft sich mitunter gewaltsamen Zugang zum Nektar. Anstatt in die Blüte zu kriechen, beißt sie ihr ein Loch in die Seite. So trägt die Hummel keinen Blütenstaub weiter. Die Blume ist geprellt, Darwin fasziniert. Mehr Von Diemut Klärner 0
Warum trägt der Pfau ein derart prächtiges Gefieder? Diese Schönheit kann nicht Selbstzweck sein, meinte Darwin. Zwar wurde ihm beim Anblick von Pfauenfedern für gewöhnlich schlecht, doch für seine Theorie der sexuellen Selektion lieferten sie ihm reiches Anschauungsmaterial. Mehr Von Jane Munro 0
Rudi Carrells Sketchpartner: Heinz Eckner ist tot 01.06.2012 19:16 Uhr
Obamas digitale Philosophie: Sind Computerviren die Atombomben des digitalen Zeitalters? 01.06.2012 17:39 Uhr
Rezension: Jean-Pierre Abrahams „Der weiße Archipel“ 01.06.2012 16:20 Uhr
Digitale Kladde: Tom Tablet 01.06.2012 16:12 Uhr
„Günter Wallraff deckt auf“ bei RTL: Dieses Paket ist eine Bombe
Logistikfirma GLS blamiert sich: Nachtreten gegen Günter Wallraff
FAZ.NET-Frühkritik:Unbarmherzig
Familienmagazine: Die Eltern wollen nur noch überleben
FAZ.NET-Frühkritik: Maybrit Illner
„Kramms Hits“, eine Vorankündigung: Wie ich meine Musik befreite