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Bücher
Kein Nachtisch, kein Trinkgeld, kein Wort verstanden beim Kritikerempfang: Ist das die große Krise - oder ist es eine ganz normale Frankfurter Buchmesse? Beobachtungen in den Messehallen und außerhalb von Julia Encke. Mehr Von Julia Encke 0
Für die Wichte der Illustratorin Nadja begeistern sich (nur) die Kleinsten, Kathrin Schärer setzt ein widerborstiges Schwein in den Zug und Chen Jianghong sich selbst dem Großvater zu Füßen: die wichtigsten Kinder- und Jugendbücher des Herbstes. Mehr 0
Die chinesischen Behörden ließen ihn nicht zur Buchmesse reisen. Dabei lässt Liao Yiwu mit seinen Gesprächsprotokollen aus der Unterschicht wie kaum ein anderer die disparate Realität des neuen China fassbar werden. Mehr Von Mark Siemons 0
Martin Seel betreibt mit seinem neuen Werk „Theorien“ aphoristisches Philosophieren. Vorbild seines Denkens ist die Improvisation beim Jazz. Ist er dadurch zum schnellen Shooty geworden, oder hat das Ganze Substanz? Mehr Von Andreas Platthaus 0
Was sich in unseren Köpfen abspielt, wird Zug um Zug immer besser bekannt: Der Philosoph Thomas Metzinger nimmt die Einsichten von Hirnforschern und Psychologen zum Ausgangspunkt für eine neue Philosophie des Selbst. Mehr Von Helmut Mayer 0
Wie hat Machiavelli persönlich gelebt und gearbeitet? In seiner kundig und trotzdem flott verfassten Biographie stellt Ross King seinen Lebensverlauf ins Zentrum und holt so den Philosophen der Macht aus der Geistesgeschichte in die Sozialhistorie hinein. Mehr Von Dirk Schümer 0
Im fünften Jahrhundert lag das Römische Reich in den letzten Zügen. Wie ein Realpolitiker in Byzanz die Lage sah, schildert der Tübinger Althistoriker Mischa Meier in seiner klugen und vorsichtigen Biographie des oströmischen Kaisers Anastasios. Mehr Von Andreas Kilb 0
Mit Führer, Seil und Haken hinauf zum Gipfel einer ganzheitlichen Weltsicht: Hans Küng bietet sich als sehr persönlicher, versöhnlicher und nicht ganz uneitler Bergführer bei der ambitionierten Transzendentalkletterei an. Mehr Von Friedrich Wilhelm Graf 0
Erst betrog ihn seine erste Frau, dann Adolf Hitler. Reinhard Mehrings beeindruckende Biographie nimmt die Rechtfertigungen Carl Schmitts auseinander: ein Lebenswerk wirkungsreicher Reflexe. Mehr Von Patrick Bahners 0
Ein monumentales Werk, so dick wie die Bibel oder der Koran: Charles Taylor erzählt die Geschichte der Säkularisierung und stellt sich der Spannung zwischen religiöser Tradition und ihrer Reform. Mehr Von Christian Geyer 0
Alles wird immer seichter, auch der Klatsch. Michael Graeter, der Chronist einer glitzernden Prominentenwelt, sucht Anschluss an die große Zeit. In seinen Memoiren rekapituliert er die Geheimnisse der Hasenjagd. Mehr Von Hannes Hintermeier 0
An den Schalthebeln unseres Erbguts: Peter Spork und Bernhard Kegel sehen in der Epigenetik den Vorschein einer neuen Evolutionstheorie. Mehr Von Joachim Müller-Jung 0
Im Stromkreis der Verdammnis: In seinem ungeheuerlichen Roman „Glister“ erzählt der schottische Schriftsteller John Burnside von Leben und Tod in den Ruinen der Zivilisation, von Schuld und Erlösung. Mehr Von Felicitas von Lovenberg 0
Wer erzählt, ist noch bei Trost: Urs Widmer folgt in seinem neuen, wundersamen Roman erneut den Fährten seiner abenteuerlichen Poetik und tut dem Tod einen echten Gefallen. Mehr Von Richard Kämmerlings 0
Tief ins Glas geschaut: Ernst-Wilhelm Händler schreibt sich in die klassische Moderne zurück und steckt das schmutzige Geschirr des kriselnden Kapitalismus in die Seelenspülmaschine. Mehr Von Oliver Jungen 0
Regisseur Thomas Langhoff ist tot 18.02.2012 21:57 Uhr
Berlinale: Die Gebrüder Taviani gewinnen den Goldenen Bären 18.02.2012 20:09 Uhr
Tunesien: Nacktbild mit Fußballer 18.02.2012 17:00 Uhr
Bilderserie: Schmythologie von Jochen Schmidt und Line Hoven 18.02.2012 12:51 Uhr
Greser & Lenz: Witze für Deutschland 18.02.2012 12:47 Uhr
Wulff und die Medien: Ende einer Hetzjagd?
FAZ.NET-Frühkritik: Wunderbare Familienbande beim Wiener Opernball
FAZ.NET-Frühkritik: Wulff - ein Fernsehtag
Datenschutz im Internet: Jetzt fallen die Masken
Auseinandergelebt: Pierre Nora über das deutsch-französische Verhältnis
Kommentar zur Berlinale: Warum wir Filmfestivals brauchen
Ungarns Nationalisten befördern unwillentlich die europäische Integration