25.08.2009 · Eine Leichtathletik-WM ist die größte Völker verbindende Veranstaltung auf dem Erdball. In Berlin nahmen Athleten aus 202 Ländern teil, 37 Teams kehrten mit Medaillen zurück. FAZ.NET würdigt die Sieger mit einer Flaggengalerie.
Von Achim DreisLaufen, Werfen und Springen können Menschen auf der ganzen Welt. Deshalb ist die Leichtathletik auch die größte Völker verbindende Sportart auf dem Erdball. An der Weltmeisterschaft in Berlin nahm tatsächlich die Welt teil: 2000 Athleten aus 202 Ländern. So viele Staaten sind nicht mal in den Vereinten Nationen organisiert, die haben nur 192 Mitglieder.
Die 47 Titel der 12. Weltmeisterschaft wurden unter 19 Mannschaften verteilt. Die Sportler der Vereinigten Staaten von Amerika waren letztlich die eifrigsten Medaillensammler. Sie setzten sich mit zehn Gold, sechs Silber und sechs Bronzeplaketten an die Spitze des Medaillenspiegels. Die Sprintnation Jamaika rannte nicht nur, aber hauptsächlich wegen Superstar Usain Bolt auf den zweiten Platz (7 Gold / 4 Silber / 2 Bronze) des Rankings. Die Langstreckenläufer aus Kenia (4/5/2) bewiesen einmal mehr langen Atem und belegten in der Abschlusstabelle Rang drei. Deutschland ging zwar am letzten Abend leer aus, übertraf aber mit neun Medaillen (2/3/4) die Erwartungen und landete auf dem sechsten Platz. Doch es waren nicht nur die großen Leichtathletik-Nationen unter den Siegern zu finden. Immerhin 37 Teams kehrten mit Medaillen zurück, darunter auch kleine Inselstaaten wie Barbados, die Bahamas oder Zypern. FAZ.NET würdigt die Sieger der Berliner Weltmeisterschaft mit einer Flaggengalerie aus dem Olympiastadion.