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U 21 Ukraine und Niederlande im Finale

02.06.2006 ·  Nach dramatischen Halbfinalspielen greifen die Niederlande und die Ukraine in einer echten Premiere nach dem Europameistertitel im Junioren-Fußball.

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Nach dramatischen Halbfinalspielen greifen die Niederlande und die Ukraine am Sonntag in Porto in einer echten Premiere nach dem Europameistertitel im Junioren-Fußball. Beide Nationalmannschaften konnten sich bei den Titelkämpfen in Portugal erstmals für das Endspiel einer EM der U 21 qualifizieren.

Ein Favorit ist bei der Neuauflage des Auftaktspiels der Gruppe B, das die Ukraine am 24. Mai 2:1 für sich entschied, allerdings nicht auszumachen. Die Niederlande überzeugten im Halbfinale durch ihre Kombinationsstärke, die Ukraine stand sehr kompakt in der Abwehr.

„Uns kann offenbar nichts umwerfen“

Während die Auswahl der Niederlande das Endspiel in der Verlängerung mit einem 3:2-Sieg über Frankreich erreichte, mußte die Ukraine im Semifinale gegen Serbien und Montenegro sogar ins Elfmeterschießen und bewies beim 5:4-Erfolg die besseren Nerven. Nach torlosen 120 Minuten ging auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Erst als der Serbe Milan Purovic mit dem insgesamt zwölften Elfmeter scheiterte, jubelte die Auswahl der Ukrainer von Trainer Oleksiy Mikhailschenko. "Uns kann offenbar nichts umwerfen", sagte Mikhailschenko nach dem Erfolg über den Europameisterschafts-Zweiten von 2004.

Nicht minder selbstbewußt geben sich die Niederlände vor dem Endspiel. "Wir haben in der Verlängerung geduldig auf unsere Chance gewartet und eine starke französische Mannschaft bezwungen", sagte der niederländische Coach Foppe de Haan. Er lobte vor allem vor seine Torschützen. Nicky Hofs (6./107. Minute) und Klaas Jan Huntelaar (38.) waren für die Niederlande erfolgreich, für Frankreich trafen Julien Faubert (51.) und Bryan Bergougnoux (85.). "Unsere Treffer waren schön herausgespielt", sagte der Coach. Besonders Stürmer Huntelaar von Ajax Amsterdam, der diese Saison mit 33 Treffern Torschützenkönig der niederländischen Ehrendivison wurde, enttäuschte zu Turnierbeginn, scheint seine Form aber rechtzeitig wiedergefunden zu haben. Die Deutschen waren nicht über die Gruppenphase hinausgekommen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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