14.07.2006 · Nach den guten Auftritten seines Fußballteams bei der WM 2006 strebt Australien die Ausrichtung der WM 2018 an. Premierminister John Howard sagte, die Regierung werde „alles tun, um die Bemühungen zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.“
Nach den guten Auftritten seiner Fußballmannschaft bei der WM 2006 in Deutschland treibt Australien seine Bemühungen um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 weiter voran. Führende Politiker des Landes kündigten am Freitag nach einem Treffen in der Hauptstadt Canberra ihre Unterstützung für die Pläne des australischen Fußballverbands FFA an. Premierminister John Howard sagte, die Regierung werde „alles tun, um die Bemühungen zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.“
FFA-Generalsekretär John O'Neill hatte bereits im Herbst vergangenen Jahres eine Bewerbung ins Gespräch gebracht. Während der WM in Deutschland traf sich der FFA-Vorsitzende Frank Lowy mit Joseph Blatter, dem Präsidenten des Weltverbands Fifa. Nach dem Rotationsprinzip der Fifa stünden die Chancen für Australien 2018 gut, da das Turnier 2010 in Südafrika und 2014 voraussichtlich in einem südamerikanischen Land stattfindet.
WM 2010 bleibt in Südafrika
Spekulationen, bereits die Fußball-WM 2010 könne nach Australien vergeben werden, da Südafrika seine Organisationsprobleme nicht in den Griff bekomme, hat Fifa-Präsident Joseph Blatter zurückgewiesen. „Medienberichte, wonach die WM 2010 an ein anderes Land als Südafrika vergeben werden könnte, entbehren jeglicher Grundlage“, betonte der Weltverbandschef.
Zuletzt hatten verschieden Medien ohne Quellenangabe berichtet, daß die erste WM in Afrika wegen Problemen der Organisatoren gefährdet sei. Als mögliche Ersatzorte waren neben Deutschland und den Vereinigten Staaten auch Australien genannt worden.