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Urteile nach Tätlichkeiten Vier Spiele Sperre für Cufre, zwei für Rodriguez

08.07.2006 ·  Die Fifa hat den Argentinier Leandro Cufre wegen seiner Tätlichkeit gegen Per Mertesacker nach dem WM-Viertelfinale gegen Deutschland für vier Pflichtspiele gesperrt. Maxi Rodriguez kam für seinen Schlag gegen Bastian Schweinsteiger mit zwei Partien davon.

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Der argentinische Fußball-Nationalspieler Leandro Damian Cufre, der bei den Tumulten beim WM-Viertelfinale in Berlin den deutschen Abwehrspieler Per Mertesacker mit einem Kung-Fu-Tritt in die Unterkörper niedergestreckt hatte, ist von der Disziplinarkommission des Weltverbandes Fifa für vier Pflichtspiele gesperrt worden. Außerdem muß er 6100 Euro (10.000 Schweizer Franken) Geldstrafe zahlen.

Schiedsrichter Lubos Michel (Slowakei) hatte dem argentinischen Ersatzspieler im Verlaufe der Auseinandersetzungen nach dem 4:2-Erfolg der deutschen Auswahl im Elfmeterschießen nachträglich die Rote Karte gezeigt. Cufres Landsmann Maxi Rodriguez, der Bastian Schweinsteiger bei den Tumulten auf den Hinterkopf geschlagen hatte, wurde von der Fifa für zwei Pflichtspiele gesperrt. Hinzu kommen 3050 Euro (5000 Franken) Geldbuße.

Zwei Spiele Sperre für Rooney

Der englische Stürmerstar Wayne Rooney, der im Viertelfinale in Gelsenkirchen gegen Portugal nach eine Tritt gegen Ricardo Carvalho ebenfalls Rot gesehen hatte, wurde von der Disziplinarkommission ebenfalls für zwei Pflichtpartien aus dem Verkehr gezogen und zu 3050 Euro (5000 Franken) Geldstrafe verurteilt.

Der Bremer Mittelfeldspieler Torsten Frings war wegen der Tumulte im Argentinien-Duell nach einem Faustschlag gegen Julio Cruz für das Halbfinale gegen Italien gesperrt worden. Eine Sperre für ein weiteres Spiel war zur Bewährung ausgesetzt worden, somit konnte er am Samstag im Spiel um Platz drei gegen Portugal in Stuttgart wieder mitwirken.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa, sid
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