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Zwangspause für Kevin Kuranyi

01.03.2006 ·  Schalke 04 und die Nationalmannschaft müssen rund vier Wochen auf Kevin Kuranyi verzichten. Der Stürmer wurde wegen eines Meniskusrisses operiert. Kuranyi werde in den WM-Planungen weiter eine Rolle spielen, sagte Bundestrainer Klinsmann.

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Rückschlag für Schalke 04 und Bundestrainer Jürgen Klinsmann: Kevin Kuranyi wird nach einer Knieverletzung lange ausfallen. Der Nationalstürmer mußte am Mittwoch in Augsburg wegen eines Meniskusrisses am linken Knie operiert werden.

Der erfolgreichster Schalker Torschütze dieser Saison wird dem Tabellenvierten der Fußball-Bundesliga mindestens vier Wochen lang beim Kampf um einen Champions-League-Platz und auch im Uefa-Pokal-Achtelfinale gegen US Palermo fehlen. Im Falle von Komplikationen könnte sich die Zwangspause noch verlängern.

Klinsmanns Denkzettel wirkt

"Er soll sich keine Sorgen machen, er spielt weiter eine wichtige Rolle in unseren WM-Planungen", sagte der Bundestrainer am Mittwoch in Florenz. Er wollte noch vor dem Länderspiel am Abend gegen Italien, für das er den Nationalspieler nach zuletzt durchwachsenen Leistungen nicht nominiert hatte, mit Kuranyi Kontakt aufnehmen. "Wir wünschen ihm gute und schnelle Besserung." Klinsmann hatte Kuranyi nach dessen zwei Toren im Uefa-Cup gegen Espanyol Barcelona sowie am vergangenen Wochenende in der Bundesliga gegen Nürnberg bereits wieder fest eingeplant für das Länderspiel in drei Wochen in Dortmund gegen die Vereinigten Staaten. Klinsmanns Denkzettel hatte die erhoffte Wirkung erzielt. "Er hat super reagiert und ist auf dem richtigen Weg", betonte der Bundestrainer. Nun kann Kuranyi aber vor der Nominierung des WM-Kaders Mitte Mai kein Länderspiel mehr absolvieren.

Schalke trifft die Verletzung momentan wesentlich härter als die Nationalmannschaft. "Er war gerade in einer Phase, in der er gut drauf war", sagte Teammanager Andreas Müller. Er plant Kuranyi, der an diesem Donnerstag 24 Jahre alt wird, höchstens noch für die Endphase der Meisterschaft ein: "Wir hoffen, daß er bei optimalem Heilungsverlauf noch die letzten vier bis sechs Bundesligaspiele für uns spielen kann. Schalkes Mannschaftsarzt Thorsten Rarreck und Kuranyis Vertrauensarzt Rüdiger Degwert aus Stuttgart hatten Kuranyi zu einer sofortigen Operation geraten, nachdem dieser nach dem Training am Dienstag über heftige Schmerzen im Gelenk geklagt hatte. Als einziger Schalker war Kuranyi in dieser Saison bisher in allen 23 Bundesligaspielen zum Einsatz gekommen. Er erzielte neun Treffer.

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