03.07.2006 · Torsten Frings sagte zu den Vorwürfen: „Ich habe nichts gemacht. Ich habe mich in einem Pulk befunden, in dem alle wild um sich geschlagen haben. Ich habe selber zwei Schläge abbekommen. Da habe ich zu meinem Schutz die Hände nach vorne gestreckt, mehr war nicht.“
Torsten Frings sagte zu den Vorfällen nach dem Argentinien-Spiel: „Ich habe nichts gemacht. Ich habe mich in einem Pulk befunden, in dem alle wild um sich geschlagen haben. Ich habe selber zwei Schläge abbekommen. Da habe ich zu meinem Schutz die Hände nach vorne gestreckt, mehr war nicht.“ Die Fifa sprach dennoch ein Urteil zu seinen Ungunsten aus.
Hierzu Stimmen aus dem deutschen Lager
Oliver Bierhoff (Teammanager): „Wir sind enttäuscht. Wir waren der Meinung, daß wir einen schlüssigen Beweis für einen Freispruch geliefert hatten. Die Bilder haben bewiesen, daß der Schiedsrichter und die zwei Assistenten in der strittigen Szene direkt neben Torsten Frings gestanden hatten und es sich damit um eine Tatsachenentscheidung handelt. Es bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als die Entscheidung zu akzeptieren und alle Konzentration auf das Spiel gegen Italien zu richten. Wir sind optimistisch, daß Torsten Frings im Finale wieder dabei ist.“
Horst R. Schmidt (DFB-Generalsekretär und Vize-Präsident des WM-Organisationskomitees): „Ich bin schon ein wenig enttäuscht, ich hatte mit einem Freispruch gerechnet. Wir müssen die Dinge aber nehmen wie sie sind und nach vorne schauen.“
Theo Zwanziger (Geschäftsführender DFB-Präsident): „Ich bin enttäuscht, da ich nach unserer Stellungnahme, die wir sehr gewissenhaft verfaßt haben, mit einem Freispruch gerechnet habe, aber wir müssen diese Entscheidung respektieren. So kurz vor dem Spiel macht es keinen Sinn mehr, Rechtsmittel einzulegen, zumal man damit nur neue Unruhe stiften würde.“
Jürgen Klinsmann (Teamchef): „Wir finden es natürlich schade, daß etwas aufgerollt wurde, was zum einen abgeschlossen war. Und was zum anderen allein von den Argentiniern ausging. Wir waren nur die Reagierenden. Aber wir nehmen es so, wie es kommt. Polemik gehört vor einem WM-Halbfinale zum Spielchen dazu. Wir sind voller Eifer und Elan, wir lassen uns nicht stoppen. Wir sind nach sechs Wochen Arbeit absolut überzeugt, daß wir die zwei größten Hürden auch noch meistern werden.“
hat mit Sport nichts mehr zu tun
Helmut Winkelmann (vcf)
- 03.07.2006, 21:19 Uhr