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Die Handball-Glosse iBall

18.01.2009 ·  Der Fortschritt ist, wie wir wissen, überhaupt nicht aufzuhalten, schon gar nicht im Sport. Oder doch? Diese Woche gab es einen kleinen sportiven Innovationsrückschlag, das darf man nicht verschweigen. Der iBall kommt nicht, noch nicht.

Von Michael Eder
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Der Fortschritt ist, wie wir wissen, überhaupt nicht aufzuhalten, schon gar nicht im Sport. Oder doch? Diese Woche gab es einen kleinen sportiven Innovationsrückschlag, das darf man nicht verschweigen. Der intelligente Ball nämlich, der iBall, der zum Beispiel selbständig entscheidet, ob er in umstrittenen Spielszenen vor oder hinter der Torlinie kullert, darf bei der Weltmeisterschaft der Handballer in Kroatien nicht mitspielen.

Die ganze schöne Verdrahtung und Sensorik unter seiner Blase, die Signale zwischen Ball, Torpfosten und Torlatte hin und her schicken und das Ergebnis direkt zum Schiedsrichter senden, hatte den letzten IQ-Test nicht zur Zufriedenheit der Verantwortlichen bestanden.

Der Ball soll intelligenter werden

Deshalb muss der iBall jetzt von Intelligenztrainern und Technikern noch ein wenig weiterentwickelt und überarbeitet werden; er wird, wie die Verantwortlichen versprechen, noch viel schlauer werden, als er ohnehin schon ist, und die Entwickler sind allerbesten Mutes, dass er beim nächsten Großereignis des Handballs dann auch zum Einsatz kommt, und dann ist eine weitere Sportkarriere im Fußball natürlich schon programmiert.

Kurzfristiges Ziel und Vorgabe der Entwickler ist es, den intelligenten Ball innerhalb der nächsten Wochen intellektuell mindestens auf ein Niveau mit dem ägyptischen Weltverbandspräsidenten Hassan Moustafa zu bringen, der unter anderem dafür bekannt ist, dass er Doping-Kontrollen im Training für rausgeschmissenes Geld hält.

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Jahrgang 1957, Sportredakteur.

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