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Terminal www.schneehöhen

03.01.2008 ·  Für jeden Skifahrer war in der vergangenen Wintersaison der Blick auf die Schneeberichte im Internet ein Akt masochistischer Selbstkasteiung. In der trügerischen Hoffnung, dass es schlimmer nicht kommen könne, fassen wir neuen Mut und sehen Ermutigendes.

Von Jakob Strobel y Serra
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Für jeden Skifahrer war in der vergangenen Wintersaison der Blick auf die Schneeberichte im Internet ein Akt masochistischer Selbstkasteiung. In der trügerischen Hoffnung, dass es schlimmer nicht kommen könne, fassen wir neuen Mut und sehen Ermutigendes - zum Beispiel bei www.schneehoehen.de, schon einem Klassiker und immer noch eine der besten, übersichtlichsten und elegantesten Seite mit detaillierten Schneeberichten aus den Alpen, Pyrenäen, Skandinavien und Nordamerika.

Sie sind appetitlich auf interaktiven Karten angerichtet und um viele hilfreiche Informationen zu den Skigebieten ergänzt. Karg und auf die Alpen beschränkt, aber präzise und aktuell sind die Lageberichte bei www.schneeonline.de. Nur rudimentäre Auskünfte über Schneehöhen, Schneequalität und offene Lifte in fast allen Orten, in denen Ski gefahren wird, gibt es bei www.schneeberichte.de; selbst Island, Grönland, Chile, Südafrika und Japan fehlen nicht, dafür Links und Aktualisierungsangaben.

Keine eigenen Schneeberichte, sondern nur Verweise manchmal direkt zu den Homepages der Skigebiete, manchmal zu nationalen Fremdenverkehrsämtern oder Online-Wetterdiensten findet man bei www.ski-net.de. Bei den Alpenländern funktioniert das noch, bei halbwegs exotischen Zielen wie Spanien pflastern lauter tote Links die Seite. Ganz neu und noch ziemlich leer ist die Webpage www.wintersport-schnee-wetter.de, während bei www.skireport.com der Schwerpunkt auf Nordamerika liegt. Recht mühselig und ertragsarm ist für den Wintersportler das Herumklicken bei virtuellen Wetterdiensten wie www.donnerwetter.de oder www.wetteronline.de.

Weißes Risiko

Ein Muss für die Tiefschneefreunde ist die Seite www.lawine.org. Sie hat Links zu Lawinelageberichten in den Alpenländern und Nordamerika gesammelt, führt kurz in die Lawinenkunde ein und nennt Ausrüstungstipps. Vertiefen kann man sein Wissen dann auf der Homepage des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (www.slf.ch), das auch eine „interaktive Lern-CD“ zur Lawinenprävention verkauft. Und damit man nicht den Spaß am Skifahren verliert, heißt sie wie ein Willy-Bogner-Film: „White Risk“.

Quelle: F.A.Z., 03.01.2008, Nr. 2 / Seite R4
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Jahrgang 1966, Redakteur im „Reiseblatt“.

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