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America's Cup Zwei weitere Niederlagen für „Team Germany“

 ·  Zum Abschluss des ersten Teils der Herausforderer-Runde musste „Team Germany“ zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Im Rennen gegen die Yacht aus Frankreich kam es sogar zu einer Kollision. Insgesamt steht das deutsche Team nur auf Platz zehn.

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Die Halbzeitbilanz der ersten deutschen America's Cup-Teilnahme fällt ernüchternd aus. Das Team Germany um seinen dänischen Skipper Jesper Bank kassierte am Freitag die Niederlagen acht und neun in der Herausforderer-Runde zum renommierten Segelklassiker vor Valencia. Damit sind die Deutschen im Gesamtklassement nur zehnte von elf Mannschaften.

Gegen die französische Areva Challenge kam die „Germany 1“ mit 1:09 Minuten Verspätung über die Ziellinie, nachdem es in einem spannenden Rennen zu einer Berührung der Yachten gekommen war. Beide Mannschaften kassierten eine Strafe, die sich gegeneinander aufhob. Am Abend unterlagen die Deutschen der +39-Challenge aus Italien in einem Kopf-an-Kopf-Rennen bei nur leichten Winden zum Abschluss der Hinrunde in der Round Robin 1 mit einem Rückstand von 1:01 Minuten.

„Keine Welten zwischen uns und den anderen“

„Wir fahren jetzt endlich Rennen und nicht mehr hinterher. Unsere Leistungskurve zeigt nach oben“, sagte Bank. Vor der Rückrunde der Round Robin bis zum 9. Mai hat er Platz acht noch nicht abgeschrieben. „Wir segeln ja nicht außer Sichtweite unserer Konkurrenz. Da liegen keine Welten zwischen uns und den anderen“, bestätigte der Hamburger Boat Captain Nico Jeschonnek die positive Haltung der Mannschaft, die aber keine Chancen auf das Halbfinale der vier besten Boote vom 14. Mai an hat.

Das eigentliche 32. America's Cup-Rennen beginnt am 23. Juni gegen den Titelverteidiger Alinghi mit dem Penzberger Sportdirektor Jochen Schümann. Für die Deutschen heißt es in der Round Robin 2, sich möglichst gut zu verkaufen: „Wir haben etwas an unserem Fahrwerk verändert. Wir machen nun jeden Tag kleine Fortschritte“, sagte Jeschonnek. „Wir haben gemerkt, dass wir jetzt an den Großen dran sind. Unsere Motivation wächst mit den Ereignissen.“

Riskante deutsche Manöver schlagen häufig fehl

Weil das deutsche Boot am Freitag zwei Mal im Einsatz war und viele Regatten der Konkurrenten abgesagt wurden, haben Bank und Co. am Samstag Pause. Wie das Rennen gegen die Italiener zeigte, ist das Geschwindigkeits-Potential der erst seit Januar einsatzbereiten Yacht mit der Segelnummer GER 89 nur mit den Booten der schlechteren Teams vergleichbar.

Das zwingt Skipper und Steuermann Bank regelmäßig zu riskanten Manövern, die auf dem Regattakurs über die rund zehn Seemeilen oft fehlschlagen. So kam es gegen die Franzosen im ersten Rennen vor der ersten Wendemarke im Zweikampf zu einer leichten Kollision, als die Deutschen sich an der führenden Areva vorbeikämpfen wollten.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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