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America's Cup Vuitton erwägt Rückzug

01.07.2007 ·  Zwischen den wichtigsten Partnern beim America's Cup ist eine Auseinandersetzung um die Zukunft des Segelwettbewerbs entbrannt. Die Luxusmarke Louis Vuitton will sich zurückziehen, wenn sich die Veranstaltung weiter dem Massenmarkt öffnet.

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Zwischen den wichtigsten Partnern beim America’s Cup ist eine Auseinandersetzung um die Zukunft des Segelwettbewerbs entbrannt. Die Luxusmarke Louis Vuitton, derzeit mit rund 50 Millionen Euro Hauptsponsor der einst elitären High-Tech-Regatta, will sich zurückziehen, wenn sich die Veranstaltung weiter dem Massenmarkt öffnet. „Segeln ist nicht Fußball. Es würde für uns uninteressant werden, wenn Werte wie Tradition, Eleganz und Exklusivität keine Rolle mehr spielten“, sagte der ehemalige französische Segler Bruno Troublé der F.A.Z.. Er hatte 1983 Louis Vuitton in den Cup gebracht und vertritt den langjährigen Mitveranstalter seither.

Während Titelverteidiger Ernesto Bertarelli von „Alinghi“ die Wettfahrt als eine globale Rennserie etablieren will, setzt der Modekonzern auf eine „Rückbesinnung“, so Troublé. „Die Veranstaltung wächst, aber sie verliert ihren Sexappeal.“ Viele neue Sponsoren waren an Bord gekommen und werben von Mittelklasseautos über Brause bis zu Billiginternet. Der Schweizer Milliardär Bertarelli glaubt sich aber auf dem richtigen Weg. „Louis Vuitton sollte zufrieden sein – bei diesem riesigen Interesse für den America’s Cup und diesen phantastischen Rennen.“

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