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Erstes Mittagsgebet Benedikts XVI. „Die Würde der menschlichen Person respektieren“

01.05.2005 ·  Zum ersten Mal hat Benedikt XVI. am Sonntag das traditionelle Mittagsgebet mit Zehntausenden von Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom gesprochen. „Solidarität, Friede und Gerechtigkeit“ auf der Welt fordert der Papst am internationalen Tag der Arbeit.

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Zum ersten Mal hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag das traditionelle Mittagsgebet mit Zehntausenden von Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom gesprochen. Er führte damit die Tradition seines Vorgängers Johannes Paul II. fort.

Am internationalen Tag der Arbeit, dem kirchlichen Fest Josefs, des Arbeiters, äußerte der Papst den Wunsch, „daß die Arbeit nicht fehle“, vor allem nicht für die Jugendlichen, und daß die Arbeitsbedingungen weltweit „die Würde der menschlichen Person respektierten“. „Solidarität, Friede und Gerechtigkeit“, so Benedikt weiter, müßten „die Pfeiler der Einheit der Menschen“ sein.

Mit besonderer Sorge blicke er auf jene Völker, wie Togo in Afrika, die durch Kriege und Konflikte Leid ertragen müßten. Einen besonderen Gruß sandte Benedikt den orthodoxen Kirchen, die an diesem Sonntag das Auferstehungsfest feierten.

Bestätigt wurde im Vatikan, daß der Papst, der am Wochenende die Privatgemächer im dritten Stock des Apostolischen Palastes bezogen hatte, am Dienstag den italienischen Staatspräsidenten empfangen werde. Ende Mai sei ein feierliches Pontifikalamt im süditalienischen Bari zum Abschluß des nationalen italienischen Eucharistie-Kongresses vorgesehen. An den Reiseplänen zum Welttreffen der katholischen Jugend im August in Köln halte Benedikt entgegen anderslautenden Gerüchten fest.

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