04.10.2009 · Wer mit dem rollenden Hotel von Roteltours unterwegs ist, muss strapazierfähig sein - die Reise nach Ungarn ist dabei für viele nur ein Test für größere Abenteuer.
Von Nadja EinzmannAuch Unbequemes kann Spaß machen, auch Unwirtliches hat das Potential zu begeistern. Schließlich schleppt nicht grundlos manch einer tagelang seinen schweren Rucksack durch die Berge oder freut sich daran, stundenlang bei sengender Sonne in die Pedale zu treten. Was allzu bequem ist, modern und zeitgemäß, kann schließlich auch langweilig sein. Es fehlt das Abenteuer, es fehlt das Spezielle, das Raum für Erfahrungen bietet. Warum also nicht einmal eine Rotelreise wagen. Sie könnte so ein Abenteuer werden, eine Erfahrung. Es könnte eine Zeitreise in die fünfziger und sechziger Jahre werden, mit so einem roten Rotelbus über Land zu fahren und sieben ungarische Nächte in einer der winzigen Schlafwaben des Rotelanhängers zu verbringen, sorgsam zugedeckt mit einer rosa-weiß karierten Bettdecke: Jeden Morgen früh um sechs Vogelgezwitscher, Tau, blank geputztes Sonnenlicht und "Ich denke oft an Piroschka" durch die kleinen, mit roten Gardinen versehenen Fenster.
Natürlich sieht dann alles ganz anders aus, als der Morgen der Abfahrt sein blank geputztes Sonnenlicht auf die Reisegruppe der Ungarn-Rotelreise wirft. Die Mitreisenden könnten etwas Nachkolorierung vertragen, etwas Petticoat und Pomade. Alle, die da hoffnungsvoll vor ihrem Gepäck stehen, sehen recht alltäglich aus, als hätten sie diese Reise gebucht, um ihrem allzu alltäglichen, unkolorierten Leben zu entkommen. Aber ist es so nicht immer? Wir setzen unsere Hoffnungen also auf Ungarn. Wir setzen unsere Hoffnungen auf das im Jahr 1959 vom Reiseunternehmer Georg Höltl erfundene und patentierte Schlafwabensystem. Wir setzen unsere Hoffnungen auf den verbindenden und verfremdenden Zauber des Reisens.
Ungarn als Test
Mein Sitznachbar ist bester Laune. Er lächelt breit unter grauen Brauen hervor und sieht etwas zerzaust aus. Man könnte einen sympathischen, aber etwas kauzigen Hinterwäldler in ihm vermuten. Einen, der seit Jahren nicht mehr aus seinem Dorf herausgekommen ist und nun endlich auch einmal eine Reise wagen will. Eine Reise durch dieses ohnehin schon recht übersichtliche und ungefährliche, aber nun für ihn von einem bewährten Reiseunternehmen in noch übersichtlichere und ungefährlichere Häppchen zerteilte Land Ungarn. Einfach "Du", sagt er und streckt mir die Hand entgegen - mit der Anrede halte er es auf Reisen so, wie es auch in seinem Dorf üblich sei. Und plötzlich war der zerzauste Herr schon in Äthiopien, kennt sich aus in Rumänien, hat als Entwicklungshelfer gearbeitet, Studenten unterrichtet und unzählige Exkursionen organisiert. Nun ist er beinahe siebzig Jahre alt und möchte noch ein wenig zum Vergnügen verreisen. Ungarn ist nur ein Test. Anschließend könnte es mit Roteltours weiter in die Welt hinausgehen, Nordafrika würde ihn reizen. Auch das Baltikum.
Das gilt für viele der Mitreisenden. Über die Hälfte von ihnen hat die siebentägige Tour nur gebucht, um auszuprobieren, wie es sich in den zwei Meter langen, aber nur dreiundsechzig Zentimeter breiten und vierundsiebzig Zentimeter hohen Schlafkabinen des Herrn Höltl schlummern lässt, während über, unter und neben der eigenen Schlafkabine bis zu einundvierzig Mitreisende schnarchen, mit Tüten rascheln, Reißverschlüsse auf- und zuziehen oder sich aus ihrer Kabine schwingen, um mitten in der Nacht zur Toilette zu tappen.
Angst vor der Nacht
Die erste Nacht sei immer die schlimmste, schon in der zweiten schlafe es sich dann recht gut, wiederholt unsere Reiseleiterin von Zeit zu Zeit mit sanfter Stimme, darum bemüht, den Unruhigen unter den Rotel-Erstreisenden ihre dringlichste Sorge zu nehmen.
Der Bus lässt Passau hinter sich, rollt gemächlich durch Österreich und schließlich über die österreichisch-ungarische Grenze. Dann gibt es Geld. Wie Stewardessen am Ende eines Fluges unvermeidlich mit Erfrischungstüchern herumgehen, geht unsere Reiseleiterin durch den Bus und verteilt Fünftausend-Forint-Scheine. Es ist alles ganz einfach. Es ist so einfach wie einen Tag am Fenster zu verbringen, die Gardine sorgsam geschürzt, während draußen ein Land unaufdringlich vorbeizieht. Unterbrochen nur von einigen Stopps an Raststätten, Tankstellen und schließlich in Sopron, das es zu einiger Berühmtheit brachte, als im Jahr 1989 bei einem dort stattfindenden Paneuropäischen Picknick 661 DDR-Bürger über die Grenze nach Österreich flohen.
Gedämmte Kabinen
In Sopron dürfen wir das erste Mal ausschwärmen. Wir schwärmen eine dreiviertel Stunde lang und sitzen zur vereinbarten Uhrzeit alle wieder auf unseren Sitzen. Keiner ist unpünktlich, auf keinen muss gewartet werden. Zwei Minuten früher als geplant kann der Bus aus der ungarischen Stadt wieder hinaus und zu unserem Campingplatz und der von den meisten ängstlich erwarteten ersten Nacht in der Schlafwabe steuern.
Es ist drei Uhr nachts, und alles ist ruhig. Und das, obwohl sechsunddreißig Reisende dicht an dicht nebeneinander schlafen beziehungsweise auf Schlaf warten. Von fern sind verschiedentlich leichte Schnarchgeräusche zu hören. Gelegentlich knirscht es, ein Vorhang wird gelüpft, und irgendjemand eilt in die Nacht hinaus zu den Waschräumen des Campingplatzes. Die Kabinen scheinen überraschend gut gedämmt. Ohrenstöpsel nehmen den groberen, schrilleren Geräuschen die Spitze. Es könnte sich hier wider Erwarten tatsächlich etwas schlafen lassen.
Frühstückskaffeetrinker haben Vortritt
Der erste Ungarnmorgen hat nicht nur die Gräser und Blätter betaut, sondern auch die Biertische und Bänke, die am Abend zuvor gemeinsam aufgebaut worden sind. Alles ist feucht und glänzt im Morgenlicht. Die meisten der Reisenden sind fröhlich bis euphorisch, die erste Nacht gut überstanden zu haben. Wer nicht geschlafen hat, der hofft, das bei der Weiterfahrt im Bus nachholen zu können. Alles scheint möglich. Aber zuerst wird gefrühstückt. Jeder forscht noch etwas ungeübt in seinem roten Plastikbeutel, der am Tag zuvor ausgegeben wurde und in dem jeweils eine Garnitur Plastikgeschirr, Besteck und ein Spültuch lagern, nach Frühstücksbrettchen oder Frühstücksschüsselchen. Dann wird sich neugierig aufgemacht zu dem von unserem Busfahrer und der Reiseleiterin auf einer Bierbank angerichteten Frühstücksbüfett. Eine kleine Auswahl an Müsli, Milch, Brot, Käse, Wurst, Marmelade und Honig steht bereit, außerdem Kaffeepulver, Zitronenteepulver und Malzkaffeepulver. Ein großer Topf mit Zapfhahn enthält heißes Wasser, ein zweiter schwarzer Tee. Die Thermoskanne, die im Beipackzettel zur Reise einzupacken empfohlen wurde, soll allerdings erst nach dem Frühstück gefüllt werden: Die Frühstückskaffeetrinker haben Vorrang vor den Thermoskannenfüllern.
Alles ist geregelt bei Rotel-Tours. Geregelt ist auch das Abspülen. Jeder ist für sein Geschirr selbst verantwortlich, schwenkt es einmal durch die erste Spülschüssel - sie dient der groben Reinigung -, dann durch die zweite Schüssel - sie dient der Feinwäsche - und dann durch die Klarwasserspülschüssel. Es geht wie am Schnürchen. Auch das anschließende Abbauen unseres Nachtlagers dauert nicht länger als fünfzehn Minuten. Jeder packt mit an. Die Männer, auch die Rotel-Erstreisenden, falten den Hänger zusammen, als hätten sie nie etwas anderes getan. Aus dem Vordach werden die Regenrinnen gelöst, und dann wird es abgesenkt. Die Treppen werden eingefahren, Stützen entfernt und der zeitweilige Gang hochgeklappt. Inzwischen haben die Frauen die Tische und Bänke abgewischt und verstaut. Als sie fertig sind, nehmen sie hinter den Männern, die Arbeitshandschuhe tragen und glücklich aussehen, Aufstellung und schauen ihnen beim Abbauen zu. Vereint wird darauf geachtet, dass vor der Abfahrt auch wirklich jeder sein Fensterchen in der Schlafkabine geschlossen hat. Es wird außerdem darauf geachtet, dass jedes der roten Vorhängchen ordentlich zugezogen wurde. Schließlich ist die Fensterseite des rollenden Hotels auch seine Werbefläche. Schließlich will der Rotelianer stets stolz sein können auf sein adrettes Reisegefährt.
Aufsehen auf dem Campingplatz
Der rote Bus mit dem Rotelhänger erregt tatsächlich einiges Aufsehen. Kaum fährt man auf einem Park- oder Campingplatz vor, wird geschaut und gestaunt. Zeltbesitzer und Wohnwagenbewohner treten hinzu, legen den Kopf in den Nacken, schauen und stellen Fragen. Gerne technischer Art, aber auch Fragen nach der Größe der Schlafkabinen. Interessierten die eigene Schlafkabine zu zeigen, wird nicht gerne gesehen: Wer einen Blick in eine Kabine werfen will, soll eine Reise buchen. Wer einmal in eine Kabine hineinkriechen will, soll dafür Rotelianer werden - so die Firmenphilosophie. Zu der es offenbar auch gehört, nirgendwo die genauen Maße der Schlafkabinen anzugeben. Weder im Katalog noch auf der Internetseite sind sie vermerkt. Einen ersten Eindruck kann man sich dort lediglich anhand des Fotos einer Doppelkabine machen, in der ein glücklich aussehendes Paar sorgfältig zwischen aufgepufften rosa Deckbetten arrangiert wurde.
Es ist erstaunlich, wie insbesondere der männliche Teil der Gruppe, ungeachtet der winzigen Kabine, die jedem Reisenden nur zusteht, durchdrungen ist von einem erheblichen Stolz auf das enorme Reisegefährt. Bei der Ankunft auf dem jeweiligen Rastplatz springen sie federnden Schrittes aus dem Bus und werfen erst einmal für eine Weile lange Schatten. Unter Sonnenhüten und -kappen hervor taxieren sie mit selbstsicherem Blick die umliegenden Zelte und Wohnwagen - wie Cowboys, die sich gewiss sind, dass ihr Pferd wieder einmal das größte und schönste auf dem ganzen Platz ist. Sie wachsen mit jedem Mann, der interessiert am Fenster des Busfahrers stehen bleibt und nach den technischen Daten von Bus und Hänger fragt.
Ruhe jetzt!
Um Ungarn geht es eigentlich gar nicht bei dieser Tour, auch wenn sich unsere Reiseleiterin redliche Mühe gibt, Interesse für das Land zu wecken. Tapfer nimmt sie immer wieder vor Kirchen, Jugendstilgebäuden und Denkmälern Aufstellung, informiert über Baudaten und erzählt Geschichten von Ziegen, Goldschätzen und von in Fässern die Berge herabrollenden Heiligen, während weite Teile der Reisegruppe längst unter schattenspendende Bäume geflüchtet sind und ihr von dort aus verträumt beim Gestikulieren zusehen. Es ist weniger Ungarn als vielmehr die Art des Reisens, die alle in den Bann gezogen hat. Vielleicht müsste das Land einfach lauter und exotischer sein, um damit konkurrieren zu können. Vielleicht müsste es eine Tour durch die Mongolei oder durch die Sahara sein, von der einige der Rotelvielreisenden ausdauernd schwärmen. Vielleicht müsste, wer mit Rotel reist, einfach durch sein Schlupfkabinenfensterchen auf Sand und noch mal Sand blicken können, während am Himmel ein ungeheurer Sternenhimmel leuchtete. Eingebettet in so einer Landschaft, könnte er dann vielleicht die Mitreisenden aus der Heimat vergessen, die sich die ganze Nacht über räuspern und schneuzen oder mit dem Ellenbogen gegen die Wand schlagen und „Ruhe jetzt!“ rufen, wenn man selbst sich gerade einmal geschnäuzt oder beim Umdrehen die Kabine zum Wackeln gebracht hat.
Ungarische Esel genügen da einfach nicht. Auch wenn sie eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung sind. Sie frühstücken mit uns an unserem Pusztamorgen. Sie grasen neben uns, während wir Marmeladenbrote essen und uns innerlich vorbereiten auf die kleine Wanderung zu einer Pusztasanddüne. Katzenbabys tollen um uns herum, und hinter einem Holzstapel säugt eine Hündin ihre Welpen. Es ist ein paradiesischer Morgen. Aber die Nicht-schläfer unter uns können ihn nicht recht würdigen. Die Haut unter ihren Augen schimmert bläulich. Sie können an kaum etwas anderes denken als daran, wie friedlich es sich in dieser Nacht auf der ungeheuren Weite eines ganz gewöhnlichen Hotelbetts hätte schlafen lassen. Ganz davon abgesehen, dass wahrscheinlich für die wenigsten Menschen ein paradiesischer Morgen damit beginnt, mit zerknitterten, zerzausten, morgenscheuen Frauen vor zwei Toiletten und Duschen Schlange zu stehen.
Gemeinsames Kochen
Aber schließlich kann, wer eine Schlupfkabinenreise bucht, auch nicht erwarten, dass sie dann so gediegen und bequem ausfällt wie eine dieser braven, gewöhnlichen Luxusstudienreisen, bei denen man nur den Erörterungen des Reiseleiters lauschen muss. Der Rotelreisende muss sich stattdessen einbringen und weiß am Ende des Tages dann auch, was er getan hat: Jede Nacht robbt er mühsam in seine Schlafwabe, um am nächsten Morgen genauso mühsam - nicht selten versehentlich auf dem Rücken des gerade ebenfalls aus seiner Kabine schlüpfenden Untermanns - den Abstieg zu versuchen. Auf diese Weise kommt man sich näher, was die alleinreisenden Männer und die deutlich größere Zahl der alleinreisenden Frauen gelegentlich zu schätzen wissen.
Dann das gemeinsame Kochen, auch das taugt als Erlebnis. Ein ungarisches Jugendstilbad, die Margareteninsel in Budapest, der Plattensee sind nichts dagegen. Salat und Gemüse werden mit stumpfen Küchenmesserchen begeistert bearbeitet und zurechtgeschnippelt, während man einträchtig nebeneinander an den Biertischen steht. Der Busfahrer, der gleichzeitig auch Koch ist, zaubert daraus zusammen mit allerhand Eingedostem ein wohlschmeckendes, allerdings niemals vegetarisches Mahl. Kaum einmal habe ich meine Mitreisenden so ausgelassen lachen hören wie beim Schneiden von Tomaten, Schälen von Gurken und Würfeln von Zwiebeln oder beim späteren Ausspülen der riesigen Töpfe. Kaum einmal schien sie die Reise mehr zu erfüllen und dichter an sie heranzurücken als in diesen gemeinschaftlich aktiven Schnippel-, Zupf- und Spülmomenten. Dass es dem Abendessen ein wenig an Exotik fehlt, scheint dabei keinen zu stören. Hühnchenfrikassee und Frikadellen mit Kartoffelbrei, Rouladen, allzu ungarisch ist das nicht. In einem der zahlreichen Gedichte, die unsere Reiseleiterin während der Fahrt mit ihrer mädchenhaft schmeichelnden Stimme vorträgt, wird darauf scherzhaft angespielt. In die Ferne reisen, heißt es da, sei schließlich Abenteuer genug, da wolle der geplagte Reisende nicht auch noch landestypisch essen müssen. Es fehlt dem Unternehmen ganz offenbar nicht an Selbstironie, auch wenn sie in diesem Fall gereimt auftritt.
Hilfsbereites Miteinander
Es sind keine allzu verwöhnten Menschen, die sich für diese Rotelreise durch Ungarn entschieden haben. Die meisten scheinen erstaunlich zäh zu sein. Einige sind schon jenseits der siebzig und immer noch unermüdlich und belastbar. Auch noch nach einem langen und erschöpfenden Reisetag strahlen sie, wenn ein weiterer Stopp angekündigt wird. Dann stehen sie zum Beispiel auf dem Gellert-Berg und fotografieren das in milchiger Abenddämmerung liegende Budapest mit einer Hingabe, als handele es sich nicht um eine Stadt, sondern um die Hochzeit eines nahen Verwandten. „Gott, wie schön ist das denn?“ oder „Wie schön ist das denn wieder?“, sagen sie in solchen Momenten. Und: „Nur gearbeitet die vergangenen Jahre, und jetzt erst merke ich, wie großartig so ein Urlaub sein kann.“
„Soll ich dir den Rücken massieren?“ fragt man sich schon nach wenigen Tagen untereinander. Den Älteren wird von den Jüngeren wie selbstverständlich der Arm gereicht, wenn es einmal steil den Berg hinuntergeht - auch das gehört ganz offenbar zum Rotelwesen.
Erhitzte Gemüter
Die ungewöhnliche Art des Reisens scheint diesen fürsorglichen Umgang miteinander ganz offenbar zu begünstigen. Obwohl die Reisetage so straff durchorganisiert sind, dass kaum Raum bleibt, um einmal auszuscheren und individuelle Seelenpflege zu betreiben, ist die Stimmung zu keinem Zeitpunkt gereizt. Die Reisenden, so unterschiedlich sie sind, respektieren einander: die Lauten die Leisen und die Forschen die Schüchternen. Die eingefleischten Junggesellinnen freunden sich an mit den Ehepaaren, und die gut Frisierten plaudern unbefangen mit den Ungekämmten und Zerzausten. Auch den Seltsamen und Wunderlichen und denen, die die Waschräume nur unregelmäßig aufsuchen, wird immer bereitwillig Platz auf den Bierbänken gemacht. Bei aller Unterschiedlichkeit fällt es kaum einem der Reisenden jemals ein, das Lebenskonzept des anderen zu kritisieren: Wer mitreist, gehört dazu. Nur ein Ehepaar erhitzt die Gemüter. Finanziell mehr als gut gestellt, haben die beiden die Reise nur angetreten, weil sie eine Wette verloren haben. In einem unbedachten Moment soll ihnen, wie beim Rotwein am Abend hinter vorgehaltener Hand empört von einem zum Nächsten weitergegeben wird, die Bemerkung entschlüpft sein, dass eine solche Reise letztlich einfach unter ihrem Niveau sei.
An- und Abreise mit dem Dauer-Spezial-Sparpreis der Deutschen Bahn 58,00 Euro
Eine Übernachtung im Rotel Inn in Passau 30,00 Euro
Frühstück 3,10 Euro
Siebentägige Studienreise ab Passau mit Halbpension und einem
ungarischen Mittagessen 490,00 Euro
Eintritte und Trinkgelder 21,00 Euro
Sandwiches, Espressi und eine Esterházy-Torte 21,00 Euro
Gesamt 623,10 Euro
Informationen: Auskunft über die Reiserouten und -preise von Roteltours gibt die Internetseite www.rotel.de.