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Bahnrad-Sprint Mit Millimeter-Entscheidung zu Bronze

15.08.2008 ·  Rene Enders, Maximilian Levy und Stefan Nimke sind zum Auftakt der olympischen Bahnrad-Wettbewerbe zu Bronze gesprintet. Das Trio hatte im kleinen Teamsprint-Finale ganze acht Tausendstel-Sekunden Vorsprung auf Australien.

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Rene Enders, Maximilian Levy und Stefan Nimke sind zum Auftakt der olympischen Bahnrad-Wettbewerbe zu Bronze gesprintet und haben dem deutschen Radsport die in Peking so lang ersehnte erste Medaille beschert. Das Trio fuhr im kleinen Teamsprint-Finale in 44,014 Sekunden ganze acht Tausendstelsekunden vor den Australiern (44,022) ins Ziel.

Gold ging an Großbritannien. Doppel-Weltmeister Chris Hoy, Jason Kenny und Jamie Staff fuhren in 43,128 Sekunden die alles überragende Zeit und ließen damit den eigentlich favorisierten Franzosen Gregory Bauge, Mickael Bourgain und Kevin Sireau (43,651) keine Chance. „Wir haben alles richtig gemacht. Wir wissen, was wir können und diese Zeit ist eine Bestätigung für unsere Arbeit“, meinte der britsche Sprint-Nationaltrainer Jan van Eijden, der 2000 im deutschen Trikot Weltmeister geworden war.

Einzug ins Finale nur knapp verpasst

Als Prinz Willem Alexander der Niederlande die Medaillen überreicht hatte, kämpfte der nur 1,65 Meter große Rene Enders bei der Siegerehrung mit den Tränen. Der 30-jährige Schlussfahrer Nimke war im entscheidenden Lauf über sich hinausgewachsen und hatte das Rennen aus dem Feuer gerissen, nachdem sein Team nach den ersten beiden Fahrern noch hinter den Australiern gelegen hatte. „Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat. Mit ein bisschen Glück hätten wir ja sogar um Gold fahren können. Aber wir sind sehr zufrieden mit der Bronzemedaille“, sagte Burckhard Bremer, Sport-Direktor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR).

Der Olympiasieger von Athen, von dem in Peking nur noch Nimke übriggeblieben ist, hatte in der Zwischenrunde Japan sicher mit der drittschnellsten Zeit (43,699 Sekunden) ausgeschaltet. Gold, so wie es Nimke, Rene Wolff (Erfurt) und Jens Fiedler (Chemnitz) vor vier Jahren geschafft hatten, war zwar nicht in Reichweite. Es hätte aber durchaus Silber herausspringen können: Zum Einzug in den Gold- oder-Silber-Lauf fehlten den deutschen Fahrern nur 43/1000 Sekunden hinter dem dreifachen Weltmeister Frankreich (43,656).

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