Auf die Vorschlagsliste für die „Sportler des Jahres“ hat es noch keiner von ihnen geschafft, und auch bei anderen Sportlerehrungen stehen sie eher im Hintergrund. Das mag auch an der Bezeichnung „Begleitläufer“ liegen, die den Wert ihrer Arbeit eher verschleiert. Blinde oder sehgeschädigte Athleten kommen ohne sie nicht aus - im Wortsinne folgen ihnen die behinderten Sportler blind. Chapeau!
Schön, wenn man den Mut hat, sich von seinem Partner zu trennen - weil man gemerkt hat, dass man einfach nicht mehr zueinander passt. So ist das wohl auch der Fall gewesen bei Riccardo Ricco, dem 26 Jahre alten italienischen Radprofi, der sich gerade in seine zweite Karriere zu stürzen versucht, angeblich in eine Laufbahn ohne Missbrauch. Offensichtlich ist da kein Platz mehr für eine Lebensgefährtin, die selbst Sportlerin ist - und ebenfalls zu verbotenen Beschleunigern gegriffen hat. Attaque!
