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Treffen in London Entscheidung über härtere Iran-Sanktionen vertagt

02.11.2007 ·  Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland wollen im Atomkonflikt mit Iran nur dann schärfere Sanktionen anstreben, wenn die Regierung in Teheran die Bedenken über deren Nuklearprogramm nicht ausdrücklich ausräumen kann. So das Ergebnis eines Treffens in London.

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Im Atomkonflikt mit Iran wollen die fünf UN-Vetomächte und Deutschland nur dann schärfere Sanktionen anstreben, wenn die Regierung in Teheran die Bedenken über deren Nuklearprogramm nicht ausdrücklich ausräumen kann.

Vertreter aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Russland, China und Deutschland einigten sich am Freitag bei einem Treffen in London darauf, noch einmal Berichte des IAEA-Chefs Mohamed El Baradei und des EU-Außenbeauftragten Javier Solana abzuwarten. Sollte sich dabei kein positives Bild ergeben, würden die Regierungsvertreter der sechs Staaten am 19. November erneut zusammenkommen und einen Entwurf für eine dritte UN-Resolution mit schärferen Sanktionen zu Papier bringen.

Iran hat sich den Forderungen der zwei bisherigen UN-Resolutionen widersetzt, sein Atomprogramm auszusetzen. Westliche Länder befürchten, dass die Islamische Republik unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an Atomwaffen arbeitet. Dagegen haben Russland und China die militärischen Absichten der Iraner zuletzt in Zweifel gezogen. Iran weist die Vorwürfe entschieden zurück und verweist auf sein Recht auf unabhängige Forschung.

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters
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