16.10.2008 · Das seit fünf Jahren von der Buchmesse ersehnte Treffen zweier Giganten des freien Worts endete mit einem überraschenden Punktsieg für Volker Reiche: Während Elke Heidenreich über Katzen reden wollte, bestimmte Reiche das Thema Politik.
Von Andreas PlatthausDas seit fünf Jahren von der Buchmesse ersehnte Treffen zweier Giganten des freien Worts endete mit einem überraschenden Punktsieg für Volker Reiche.
Die bekennende „Strizz“-Liebhaberin Elke Heidenreich war als Gesprächspartnerin zu rücksichtsvoll, um den Zeichner daran zu hindern, die Regie zu übernehmen: „Jetzt reden wir lieber über Politik“, dekretierte Reiche und ließ die Ausführungen Heidenreichs zu Katzen ins Leere laufen. Doch der stärkste Zwischenapplaus der von Andy Bleck gezeichneten Zuhörermasse gehörte der Kritikerin: „Ohne ,Strizz‘ wollen wir nicht mehr leben.“
Andreas Platthaus Jahrgang 1966, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Bilder und Zeiten“.
Jüngste Beiträge