11.03.2008 · Die hessischen Grünen wollen sich dem Sog entziehen, in den die Sozialdemokraten unter Andrea Ypsilanti geraten sind. Tarek Al-Wazir setzt vorerst aufs Abwarten. Der hessischen SPD unterstellt der verhinderte Regierungspartner „Unprofessionalität“.
Von Thomas Holl, WiesbadenRichtlinien für Lesermeinungen
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Also eines darf man bei aller berechtigter Schelte gegen Frau Y ja nicht vergessen. Die GRÜNEN hätten ihre Minister auch entgegen den Beteuerungen vor der Wahl von den Kommunisten wählen lassen. Die Grünen sind hier keinen Deut besser und gehören genauso an den Pranger !!!!
Jamaika ist die unwahrscheinlichste Variante
Ich bin etwas verwundert: da schreiben sie über Frau Metzger als "abweichende Abgeordnete". Offenbar haben Sie die neue hessische SPD-Version über "Abweichler" schon übernommen! Meines Wissens ist zu keinem Zeitpunkt Frau Metzger vom Wahlversprechen der SPD abgewichen sondern Frau Ypsilanti und ihr kriechendes, wie auch machtgieriges Gefolge. Hut ab vor Frau Metzger, die sich an gegebene Versprechungen hält! Andere SPD-Politiker in Hessen scheinen wie Frau Metzger zu denken - haben allerdings nicht die Courage und die Ehre dieser Frau und laufen lieber mit eingezogenem Schwanz ihrer irrsinnigen Kandidatin für das Ministerpräsidentenamt nach!
Wolfgang Graf von Ballestrem, Swisttal
Herr Al-Wazir: Warum sollen Mitgliederbefragungen ein Zeichen von Politikunfähigkeit sein?? Waren es nicht die Grünen, die diese Form der Meinungsbildung bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer wieder öffentlich praktiziert haben, gerade um ihre Basisdemokratie unter Beweis zu stellen?? Aber vielleicht sind die Grünen auch in Hessen schon so sehr mutiert, daß sie von den etablierten Parteien kaum mehr zu unterscheiden sind...
Thomas Holl Jahrgang 1960, politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
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