Home
http://www.faz.net/-g7t-whib
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Bündnissuche nach der Wahl Hessische FDP liebäugelt mit „Jamaika“-Koalition

 ·  Angesichts der schwierigen Mehrheitsverhältnisse im hessischen Landtag freunden sich die Liberalen offenbar mit dem Gedanken an eine Jamaika-Koalition an. Zwar ist dagegen bei der FDP eine „Ampel“ weiter tabu, doch trifft sich ihr Landeschef Hahn heute mit SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (5)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Matthias Korner

CDU in der Koalition? nein Danke!

Die CDU hat mit Anti-Ausländer-Kampange sehr viele stimmen verloren und die dadurch die eigene Pattei bundesweit unbeliebt gemacht. Daher verdient Roland Kochs CDU nicht mit einer Koaltion an der Macht zu bleiben. Die CDU muss in die Opposition, damit sie lernt was sie falsch gemacht hat...

Empfehlen
Naim Naim
Naim Naim (abduho) - 12.02.2008 13:02 Uhr

es wird noch viel spekuliert:

ich denke, wenn erst die Hamburger Wahl vorbei ist, werden die Parteien in Hessen richtig miteinander verhandeln. Man wird dann staunen, wie gesprächs- und kompromissbereit eingentlich die Parteien sind! ;)

Empfehlen
Andreas Baustein

Koalitionspoker

Jamaika funktioniert in vielen Kommunen. Das hat auch damit zu tun, dass die Grünen der Inbegriff der "bürgerlichen" Partei einer Wohlstandsgesellschaft sind. Die Schnittmengen sind im Kern zwischen den Jamaika-Parteien größer als allgemeinhin angenommen.

Das Problem der GRÜNEN ist jedoch, dass sie wie alle Parteien dem Druck nach links (zu stark) nachgeben, weil auch sie (siehe HESSEN-Wahl) an "Die Linke" verlieren. Da die GRÜNEN aber ursprünglich aus eben jener linken Ecke des politischen Spektrums kommen, fällt ein solcher Linksruck radikaler aus und schreckt traditionelle Wähler der CDU oder F.D.P. ab.

Einen Versuch ist es allenthalben wert. Es geht nämlich um's schöne Hessenland und nicht um Eitelkeiten eines mit dem goldenen Löffel geborenen Herrn Al Wazir.

Empfehlen
Andreas E. Gebhardt

FDP liebäugelt mit „Jamaika“-Koalition

Der Artikel "FDP liebäugelt mit „Jamaika“-Koalition" von Ralf Euler wird von einer Grafik unterlegt, die die CDU in BLAU, die FDP in GELB und die Grünen in GRÜN darstellt. Da könnte man doch die frage stellen, was hat da die Analogie zu "Jamaika" zu tun, wenn diese drei Parteien (nebst Farben) koalieren sollten?? Entweder ist man bereit, der CDU das SCHARZ zuzugestehen, dass die Flaggenfarbe von Jamaika nunmal darstellt oder aber man sollte Jamaika bitten, seine Nationalfarben in BLAU-GELB-GRÜN umzustellen - ...oder hat hier PISA einen Strich durch die Rechnung gemacht?? ;-)
Gruß
Andreas E. Gebhardt

Empfehlen
Volker Fleischhauer

Koalitionen

Nachdem der Pulverdampf der Wahl verraucht ist, sieht man, dass Jamaika eine sehr interessante Möglichkeit ist. Im ruhigeren Licht der Nachwahl-Zeit betrachtet wird klar, dass viele der Ypislantischen Forderungen nur Schall und Rauch sind. Oder, wie die Abschaffung von G8, die Probleme in der Schule zu Lasten unserer Kinder nur verstärken würde. Gerade die Grünen haben doch in den letzten Jahren bewiesen, das Ökologie und Ökonomie sehr gut zusammen passen. Und wenn Koch jetzt klare Signale setzt, imdem er seine Fehler zugibt und mit positiver Demut neu anfangen will, können wir dann auf Gutes in Hessen hoffen. Rot-Rot, mit bekennenden Kommunisten in der Regierung wäre doch für unser Land ein Alptraum. Und die Grünen tirfft dann eine klare Mitschuld, wenn Hessen dann mit absoluter Sicherheit abruscht.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1960, Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

Jüngste Beiträge