20.01.2009 · Kulturstaatsminister Neumann hat den Kinofilm „Operation Wlküre“ gewürdigt. Mit ihm würden „die schicksalhaften Ereignisse des deutschen Widerstands vom 20. Juli 1944 in der Nazizeit erstmals in einer internationalen Großproduktion filmisch aufbereitet“.
Der Film „Operation Walküre“ mit Tom Cruise trägt nach den Worten von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) „erfolgreich dazu bei, diesen besonders im Ausland wenig bekannten Teil der deutschen Geschichte einem internationalen Publikum bekannt zu machen“. Mit dem Film würden „die schicksalhaften Ereignisse des deutschen Widerstands vom 20. Juli 1944 in der Nazizeit erstmals in einer internationalen Großproduktion filmisch aufbereitet“, betonte der Staatsminister am Montag in einer Presseerklärung anlässlich der Deutschlandpremiere des Stauffenberg-Films an diesem Dienstag in Berlin.
Neumann hob hervor, dass der Film von Bryan Singer hauptsächlich an Originalschauplätzen in Berlin und Brandenburg gedreht worden sei. Die hochkarätig besetzte deutsch-amerikanische Koproduktion gehöre mit einem Fördervolumen von über 4,8 Millionen Euro zu den größten Filmproduktionen, die bislang aus dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) unterstützt wurden. Von den Gesamtherstellungskosten des Films von weit über 60 Millionen Euro seien 70 Prozent in Deutschland ausgegeben worden worden.
„Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft gestärkt“
„Solche internationalen Großproduktionen gingen vor Einführung des DFFF an Deutschland vorbei“, meinte Neumann. Der erfolgreiche Start des Films in Amerika zeige, dass durch dieses Fördermodell „nicht nur der Filmstandort Deutschland, sondern auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft nachhaltig gestärkt wurde“.
Der 2007 eingerichtete Filmförderfonds ist mit jährlich 60 Millionen Euro ausgestattet und hat laut Neumann bisher insgesamt 198 Filmprojekte mit über 118 Millionen Euro gefördert. Das habe rund das Sechsfache an gesamten Investitionen, das heißt über 750 Millionen Euro, am Filmstandort Deutschland erbracht. Von den geförderten Projekten seien etwa ein Drittel internationale Koproduktionen und zwei Drittel deutsche Produktionen.