„Römerberggespräche“
Der große Frankfurter Bilderstreit
Authentizität ist ein Wort, das noch schwerer zu definieren als auszusprechen ist. Mögen diskursgestählte Akademiker diejenigen, die den Begriff verwenden, nur müde als naiv belächeln - als Leitidee in öffentlichen Debatten ist er unentbehrlich. Das wurde auch bei den Römerberggesprächen deutlich, die sich am Samstag mit dem Umbau der Innenstädte beschäftigten. Das anlaßgebende Beispiel, dem die von den Veranstaltern klug gereihten Vorträge immer näher rückten, war die Frankfurter Altstadtdebatte. Was wird dem Ort zwischen Dom und Römer, seiner Geschichte und den Bedürfnissen der heutigen Zeit besser gerecht, Rekonstruktion oder Neubauten? Anders gefragt: Was ist die authentische Bebauung des Areals?
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22.01.2006 21:19 Uhr | Rhein-Main
Tausendundeine Architektur
Der Architekturhistoriker Wolfgang Pehnt hat ein altmodisches Buch geschrieben - ein Opus magnum, das Jahrzehnt für Jahrzehnt auflistet und kommentiert, was zwischen 1900 und heute Wesentliches in Deutschland gebaut wurde. Ein Almanach des Bauens ist das. Damit erreicht Pehnt, was er möchte: Analog ...
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25.11.2005 12:00 Uhr | Feuilleton
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