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Sein dramatisches Werk ist ein Manifest des Zweifels. Als Autor und Politiker aber kämpfte er gegen die Herrschaft der Lüge und der Ideologie: Zum Tod Václav Havels. Mehr Von Hans-Peter Riese 20
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebten die böhmischen Länder die umfangreichste Bevölkerungsverschiebung ihrer Geschichte. Der gigantische Transfer von fünf Millionen Menschen umfasste zum einen die Zwangsaussiedlung der Sudetendeutschen, die Premierminister Churchill nicht in den Westzonen haben wollte, weil sie "ihre Mägen mitbringen". Mehr 0
Mein harter Zusammenprall mit der Sanften Revolution: Die Berliner Mauer war offen, aber in Bratislava zeigte das Fernsehen die Hohe Tatra und Kurorte. Der Autor Michal Hvorecký erinnert sich an den November 1989. Mehr Von Michal Hvorecký 0
Wer weiß schon, dass in Prag einmal das größte Stalin-Denkmal des gesamten Ostblocks stand? Über dreißig Meter hoch war der Koloss aus Granit, von dem heute nur noch der Sockel übrig ist. 1949 hatte die Partei die Ausschreibung eines Wettbewerbs beschlossen, den der Bildhauer Otakar Svec gegen seinen Willen gewann - denn sich zu entziehen war unmöglich. Mehr 0
Das letzte Kapitel des „Prager Frühlings“ unter Alexander Dubcek wurde mit Blut geschrieben. Statt eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ rollten russische Panzer in die Tschechoslowakei. Ein Blick zurück mit Fotos von Bohumil Dobrovolský. Mehr 0
Russische Panzer rollen - damals wie heute. Aber was ist vom „Prager Frühling“ geblieben? Ist eine Wiederholung der Ereignisse zu fürchten? Der nachgeborene Schriftsteller Jaroslav Rudiš sichtet das Vermächtnis der Geschichte. Mehr Von Jaroslav Rudiš 0
"Ich musste hier bleiben, als schlechtes Gewissen des Regimes." So antwortete Depold Czernin dem Journalisten Vladimír Votýpka auf seine Frage, warum er auch nach 1948 und nach 1968 in der Tschechoslowakei geblieben sei. Dieses Gespräch bildet mit neun weiteren, die zwischen 1970 und 1972 entstanden sind, den Kern von Votýpkas Publikation. Mehr 0
Der frühere polnische Staatschef Wojciech Jaruzelski hat sich erstmals für die Beteiligung seines Landes an der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ im August 1968 entschuldigt. Mehr 0
In seinen Anfängen war Milan Kundera ein stalinistischer Poet. Diesem hat nun der seit 1988 in der Schweiz lebende tschechische Literaturwissenschaftler Martin Rizek eine gründliche Studie gewidmet. Er korrigiert und differenziert das kolportierte Bild eines Schriftstellers, der bereits in seinen ersten Werken mit den Klischees und Kriterien des sozialistischen Realismus brach. Mehr 0
Linke: Katja Kipping und Bernd Riexinger zu Vorsitzenden gewählt 02.06.2012 23:23 Uhr
Die Briten feiern das 60. Thronjubiläum ihrer Königin 02.06.2012 19:46 Uhr
Merkel will Spanien offenbar unter den Rettungsschirm drängen 02.06.2012 19:15 Uhr
Kommentar: Ein Diamant 02.06.2012 19:07 Uhr