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Truman Capote blickte auf sich und seine Zeitgenossen mit der Kaltblütigkeit einer Überwachungskamera, jedes Detail registrierend. Der verlogenen Muse Wahrscheinlichkeit, die seit der Antike die Dichtung verführt, zog er nüchterne Präzision vor, dem Pomp der Verhüllung die Nacktheit der Wahrheit. Mehr 0
Die Geschichte steht in den Lehrbüchern und wird bis zur Ermüdung wiedergegeben in Journalismusseminaren: Anfang der sechziger Jahre erfand Truman Capote mit dem Dokumentarroman "Kaltblütig" eine neue Mischform, ihm schlossen sich Norman Mailer, Tom Wolfe und Hunter S. Thompson an, die daraus entstandene Bewegung ... Mehr 0
Truman Capotes Weg vom Roman in den Journalismus war ein Experiment von weltliterarischem Rang. Es glückte so fabelhaft, dass man heute das Gewagte daran nicht mehr erkennt. Bestsellerautor Daniel Kehlmann hat es sichtbar gemacht. Mehr Von Daniel Kehlmann 0
Irgendwann hat sich mal jemand um drei Jahre verrechnet. Seitdem steht in jedem Klappentext zu einem Buch von Truman Capote (1924 bis 1984), dass dieser mit neunzehn Jahren für "Miriam" den O. Henry Prize gewonnen hat. Gleich zwei Fehler stecken darin: Der Autor bekam für sein in "Mademoiselle" gedrucktes Erzähldebüt ... Mehr 0
Es war kalt in New York, und es regnete am Abend des 28. November 1966, dem Abend, an dem die Party stattfinden sollte, von der noch heute, vier Jahrzehnte später, geredet wird. Gastgeber war Truman Capote, dessen Roman "Kaltblütig", die wahre Geschichte eines Mordfalls in Kansas, nach langer Entstehungszeit endlich veröffentlicht worden war. Mehr 0
Schon immer konnten sich Leser nach Belieben ihr eigenes Bild des Schriftstellers Truman Capote (1924 bis 1984) schnitzen. Es begann mit der provozierenden Titelfotografie seines Debütromans "Andere Stimmen, andere Räume" von 1948, auf der ein Dreiundzwanzigjähriger von gefährlicher sexueller Ambivalenz ... Mehr 0
Ein berühmter, exzentrischer Schriftsteller arbeitet an seinem größten literarischen Wurf - und zerbricht daran. Als „Capote“ brilliert Philip Seymour Hoffman, der als großer Oscar-Favorit gilt. Mehr Von Verena Lueken 0
Jahr für Jahr findet die Academy fünf Filme, welche die besten sein sollen, und den einen, der den Oscar verdient haben soll. Warum „Brokeback Mountain“ und „Capote“ 2006 triumphieren werden und „The New World“ gar nicht erst nominiert ist. Mehr Von Peter Körte 0
Er war einer der größten Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts, und eine seiner größten Klatschbasen. Nichts liebte Truman Capote mehr als Gerüchte, je schmutziger, desto besser. Ein beliebter Zeitvertreib von ihm war es, berühmte Menschen, die sich nie im Leben begegnet waren, anhand ihrer Affären miteinander in Verbindung zu setzen. Mehr 0
Linke: Katja Kipping und Bernd Riexinger zu Vorsitzenden gewählt 02.06.2012 23:23 Uhr
Die Briten feiern das 60. Thronjubiläum ihrer Königin 02.06.2012 19:46 Uhr
Merkel will Spanien offenbar unter den Rettungsschirm drängen 02.06.2012 19:15 Uhr
Kommentar: Ein Diamant 02.06.2012 19:07 Uhr