Sherko Fatah: Das dunkle Schiff
Die Leiden des Migrationsmelancholikers
Ein unheldenhafter Held. Sherko Fatah baut seinen Abenteuerroman auf ironisches Fundament. Das Leben des Irakers Kerim ist von Krieg beherrscht. Als er von „Gotteskriegern“ verschleppt wird, schließt er sich ihnen an. Bevor er jedoch als Selbstmordattentäter ausgewählt wird, flüchtet er und beginnt in Berlin ein Leben zwischen zwei Welten.
Mehr
Von
Wolfgang Schneider
0
12.03.2008 12:00 Uhr | Feuilleton
Augen ohne Blick
Ein Mord im Stadtpark am Weihnachtsabend, so fängt alles an: Es ist nur ein Schwan, der dran glauben muß, aber die Gewalt ist weiß und rot, mit Federn und Blut bildkräftig eingebrochen in das winterliche Berlin. Michael, Bummelstudent der Geisteswissenschaften, hat sich von Rahman, seines Zeichens irakischer Bauarbeiter, in etwas hineinreiten lassen.
Mehr
0
03.12.2004 12:00 Uhr | Feuilleton
Rezension: Belletristik
Niemals über vierzig Grad!
"Es wird wohl selbst dem geneigten Leser nicht ganz leichtfallen, in diese fremde und fremdbelassene Welt hineinzufinden" - Sherko Fatah weiß um die Hindernisse, die sein Debüt der unbefangenen Rezeption entgegensetzt. Der 1964 in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer deutschen Mutter geborene Autor entführt den Leser in vermintes Gelände.
Mehr
0
17.08.2001 12:00 Uhr | Feuilleton