Rassismus, Militarismus, Autoritarismus
Wer will das alles lesen? Die Frage stellt sich beim ersten Blick auf das monumentale Werk von Richard J. Evans über den Nationalsozialismus. Nach "Aufstieg" (2004) und "Diktatur" (2006) legt der in Cambridge lehrende 62 Jahre alte Fachmann für deutsche Sozialgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert jetzt den letzten Teil vor: "Krieg".
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19.10.2009 12:00 Uhr | Feuilleton
Kein feines Ohr
Richard J. Evans will sich mit seinem dreibändigen Werk an Leser wenden, „die nichts oder nur wenig über das Thema wissen und gerne mehr erfahren möchten“. Angesichts dieser Absicht fragt man sich, ob einem solchen Zweck nicht eine in einem Band verfaßte Darstellung der Geschichte des Dritten Reichs besser gedient hätte. Evans' Werk ist nicht nur voluminös, sondern sogar überflüssig ausführlich.
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20.07.2004 12:01 Uhr | Feuilleton