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Dieses Buch gehört zur jungen Gattung der Spaziergang-Literatur für Kenner und Liebhaber: Der Kanadier François Ricard unternimmt darin höchst vergnügliche Streifzüge durch die Romanwelt von Milan Kundera. Mehr Von Joseph Hanimann 0
Milan Kundera lebt im Westen, kehrt aber im Geist oft nach Mitteleuropa zurück. Der Roman ist für ihn kein Genre, sondern eine Lebenshaltung. Hart traf ihn im vergangenen Jahr der Vorwurf, er habe 1950 einen Widerständler verraten. Heute wird er achtzig Jahre alt. Mehr Von Joseph Hanimann 0
Es soll kein Schuldbekenntnis sein: Milan Kundera klagt nicht gegen die tschechische Wochenzeitung „Respekt“, die ihm die Denunziation eines antikommunistischen Widerstandskämpfers nachgewiesen hatte. Mehr Von Karl-Peter Schwarz 0
Dem tschechischen Schriftsteller Milan Kundera wird vorgeworfen, dem Geheimdienst zugearbeitet zu haben. Kundera spricht von Rufmord. Der Leser seines Werks sieht aber plötzlich überall Indizien, die in Verbindung zu Kunderas realem Leben treten. Mehr Von Lorenz Jäger 0
Milan Kundera steht unter dem Verdacht, vor bald sechzig Jahren einen Prager Widerständler bei der Polizei verraten zu haben. Der Schriftsteller selbst schweigt dazu. Seine Verteidiger glauben, das Dokument, das diesen Vorgang belegt, sei gefälscht. Mehr Von Karl-Peter Schwarz, Prag 0
Der tschechische Erfolgsautor Milan Kundera („Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“) zählte in den Sechzigern zu den prominentesten Weggefährten des Reformkommunismus - und hatte später selbst Schreibverbot. 1950 verpfiff er einen antikommunistischen Aktivisten. Der landete im Kerker. Kundera schweigt dazu bis heute. Mehr Von Karl-Peter Schwarz, Prag 0
Das Buch des Verrats in den Zeiten des Kommunismus ist um ein Kapitel reicher: Im März 1950 hat der Schriftsteller Milan Kundera, damals Student in Prag, einen Aktivisten des antikommunistischen Widerstandes angezeigt. Mehr 0
Russische Panzer rollen - damals wie heute. Aber was ist vom „Prager Frühling“ geblieben? Ist eine Wiederholung der Ereignisse zu fürchten? Der nachgeborene Schriftsteller Jaroslav Rudiš sichtet das Vermächtnis der Geschichte. Mehr Von Jaroslav Rudiš 0
Ein Romanautor, der eine Theorie des Romans schreibt, hat etwas von einem Mann, der einen Witz erklärt. Ist nicht alles, was er über Sinn und Form von Romanen zu sagen hat, schon in seinen Büchern ausgedrückt? Und wenn es nicht darin ausgedrückt ist, was sagt das über die Bücher? Denn unvermeidlicherweise wird ... Mehr 0
In seinen Anfängen war Milan Kundera ein stalinistischer Poet. Diesem hat nun der seit 1988 in der Schweiz lebende tschechische Literaturwissenschaftler Martin Rizek eine gründliche Studie gewidmet. Er korrigiert und differenziert das kolportierte Bild eines Schriftstellers, der bereits in seinen ersten Werken mit den Klischees und Kriterien des sozialistischen Realismus brach. Mehr 0
Doping-Kommentar: Gegen die Schluckkultur 19:02 Uhr
Thailand: Ein Tablet für jedes Kind 18:41 Uhr
Bernd Riexinger im Porträt: Auf dünnem Eis 18:29 Uhr
Lagos: Flugzeug mit 153 Passagieren in Nigeria abgestürzt 18:11 Uhr