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In Marcel Beyers Roman „Kaltenburg“ sind die Protagonisten Wissenschaftler: Zur Zeit arbeitet der Autor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Was interessiert den Dichter an der Forschung? Mehr 0
Wer soll das lesen, bitte? Ein Buch über die Sprache. Ein Buch über die Suche nach einer neuen Sprache, neuen Wörtern, einer neuen Form der Weltwahrnehmung, einer neuen Form der Weltwiedergabe. Ein Buch, das auf mehr als dreihundert Seiten immer und immer wieder das Werkzeug seines Verfassers zum Thema macht. Mehr 0
Wer Marcel Beyers zweiten Gedichtband aufschlägt, betritt eine dunkle Gegend. Sie ähnelt dem sarmatischen "Schattenland", das Johannes Bobrowski vor vierzig Jahren beschworen hat, und wie dieses ist es halb geographisch und historisch, halb mythisch bestimmt: ein ostwestliches Gelände zwischen Elbe und Narva, zwischen Böhmerwald, Tallinn und Krim, zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Jetztzeit. Mehr 0
Es ist meisterhaft, wie Marcel Beyer das schafft: Einen Roman über einen bizarren Geräuschesammler im Dritten Reich zu schreiben und gleichzeitig ein unglaublich aktuelles Buch, das selbst ein Begleitgeräusch der Gegenwart ist. Auch wenn die heutige Zeit nur kurz aufzutauchen scheint: als man ein vergessenes Schallarchiv findet. Mehr 0
Marcel Beyer spioniert in fremden Alben · Von Thomas Wirtz Mehr 0
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