Lena Gorelik: „Lieber Mischa ...“
Mutterwitz mit Telefon
Die Schriftstellerin Lena Gorelik ließ vor zwei Jahren verlauten, nicht mehr über Identitäten schreiben zu wollen. Genau das macht sie aber in ihrem neuen Buch und schafft so eine literarisch wunderbare Erziehungsfiebel.
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Von
Jochen Hieber
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29.04.2011 17:00 Uhr | Feuilleton
Ihre grünen Augen
Als die Wirklichkeit das Café Ginkgo im Frankfurter Stadtteil Bornheim betritt, ist die Fiktion längst da. Die Wirklichkeit ist klein, trägt Stiefel zum Rock und stellt sich als Lena vor. Ihr Händedruck ist kräftig, die Stimme überraschend tief. Die Wirklichkeit hat hellblonde Strähnchen im braunen Wuschelhaar und blasse Sommersprossen im Gesicht.
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01.07.2007 12:00 Uhr | Feuilleton