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Wahrscheinlich ist unter den großen Autoren deutscher Sprache des zwanzigsten Jahrhunderts keiner seinem Wesen nach bis jetzt so unbekannt geblieben wie Karl Kraus - der in seiner ganzen störrischen Widersprüchlichkeit, seiner unnachgiebigen, Revolution und Reaktion vermählenden Haltung sich der flüchtigen und punktuellen Lektüre verweigert. Mehr 0
Jeder Publizist, der sich heute als Moralwächter so verausgabte wie das Ein-Mann-Zeitungsunternehmen Karl Kraus, würde als Spinner betrachtet. Kraus war auch einer, aber einer mit Wirkung. Seine „Fackel“ steht jetzt komplett im Internet. Mehr Von Eva Menasse, Wien 1
Das französische Buchmagazin "Lire" hat seine Liste der zwanzig besten Bücher veröffentlicht. Auf den ersten Platz kommt der amerikanische Schriftsteller Bret Easton Ellis mit "Luna Park". Ihm folgt als wichtigster französischer ... Mehr 0
"Wenn nur nicht die Wiese im Park wegen Aufreizung gegen den Staat - ist sie denn das nicht? - konfisziert wird." Gemeint in dieser leicht übermütigen Passage aus einem Brief, den Karl Kraus Ende November 1915 an seine Freundin Sidonie Nádherný schrieb, war kein von der k. u. k. Kriegsmaschinerie ... Mehr 0
Es gibt sie ja, die Sympathie auf den ersten Blick; Verhaltensfachleute verstehen sich sogar mehr und mehr dazu, sie zur einzig dauerhaften zu erklären. Es gibt freilich auch das Gegenteil; und genau das habe ich nach wenigen Seiten Lektüre dieses Buches empfunden und bin es bis zum Schluß trotz aller Bemühungen nicht losgeworden. Mehr 0
Karl Kraus und Otto Stoessl Mehr 0
Wieder keine Biographie des Karl Kraus / Von Joachim Kalka Mehr 0
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