Judith Kuckart: Die Verdächtige
Reflexhaftes Entkleiden vor dem Erfrierungstod
Judith Kuckarts „Die Verdächtige“ liegt eine Kriminalgeschichte zugrunde. Doch eigentlich verdankt er seine poetische Suggesivkraft der traumtänzerischen Marga, die im melancholischen Robert nicht nur die Sehnsucht nach einem Neuanfang, sondern auch Zweifel an ihrer Unschuld weckt.
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Von
Thomas Meissner
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27.08.2008 16:25 Uhr | Feuilleton
Liebe im Polaroidverfahren
Wer liebt, dem schrumpft das Universum. Je fixierter der Blick auf die verästelten Gefühle, desto verschwommener wird der Rest der Welt. Unter dieser Formel könnte man Judith Kuckarts sechs Erzählungen über die amourösen Nebenwege ihrer Heldinnen und Helden zusammenfassen. Die Schriftstellerin erweist ...
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18.09.2003 12:00 Uhr | Feuilleton