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Mit seinem 2006 erschienenen Roman „Die Wohlgesinnten“ sorgte Jonathan Littell für anhaltende Diskussionen in der europäischen Literaturszene. Mit Spannung wurde die Reaktion Israels auf die Übersetzung ins Hebräische erwartet, die jetzt vorliegt. Mehr Von Jürg Altwegg 0
Nach dem Erscheinen von Jonathan Littells SS-Roman in den Vereinigten Staaten zeigt sich auch in England die Kritik gespalten, aber verhalten respektvoll. Auch gab es Einspruch gegen die Vorstellung, dass die Hauptfigur den Durchschnittsdeutschen verkörpere. Mehr Von Gina Thomas, London 0
Auch in den Vereinigten Staaten sorgen Jonathan Littells „Die Wohlgesinnten“ für erregte Debatten. Auf einen Totalverriss in der „New York Times“ folgte die Eloge in der bekannten Online-Zeitung „The Daily Beast“. Und das war erst der Auftakt des Meinungsstreits im Geburtsland des Autors. Mehr Von Jordan Mejias, New York 0
Recht will wahr und richtig sein. Und die Literatur? Der Roman „Die Wohlgesinnten“ bietet Rechtstatsachen durch Fiktion. Er gehört in den Kanon von Recht und LIteratur. Mehr Von Klaus Lüderssen 0
Es sind die Obsessionen seines großen Romans „Die Wohlgesinnten“, die den Schriftsteller Jonathan Littell an den Schauplatz Georgien geführt haben. Seine Reportage für „Le Monde“ ist großer Journalismus mit den Mitteln der Literatur. Mehr Von Jürg Altwegg, Genf 0
Für die Historiker spielt er den Literaten, für die Literaten den Historiker und für das Publikum den Propheten seines Romans: Auch bei seinem Besuch im Deutschen Historischen Museum bekommt Jonathan Littell niemand zu fassen. Mehr Von Andreas Kilb 0
Die französische Literaturkritik debattiert weiter über Jonathan Littell. Der „Figaro“ tischt eine Verschwörungstheorie neu auf, die Littels Autorschaft des Erfolgsromans „Die Wohlgesinnten“ bezweifelt. Andere Zeitungen entdecken Klaus Theweleits Einfluss auf Littells Vorgängerwerk „Le sec et l'humide“. Mehr Von Jürg Altwegg 0
Er liest, sagt er, keine Kritiken. Das sagen sie fast alle. Doch man glaubt es dem ernsten Menschen, der niemals zu lächeln scheint und auf jedem Foto streng an der Kamera vorbeistarrt. Aber deutete er nicht in einem Interview an, dass ihn die Aufnahme seines Buches im "Land der Täter" (das er nicht ... Mehr 0
GENF, 21. FebruarAls im Spätsommer 2006 Jonathan Littells "Les Bienveillantes" in Paris erschienen, arbeitete der Historiker Paul-Eric Blanrue - dessen neuestes Buch von Sarkozy und Carla Bruni handelt - an einem Werk über den Antisemitismus. Er sollte den Roman für die Zeitschrift "Historia" besprechen. Mehr 0
Es war in einem überfüllten Flughafencafé in Berlin-Tegel vor ein paar Tagen. An meinem Tisch saß ein dickes Rentnerpaar und schwieg. Ihr Schweigen schien schon eine Ewigkeit zu dauern. Ich las in dem Roman "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell, war etwa auf Seite 1000 angekommen und unterstrich Sätze, die mir wichtig erschienen. Mehr 0
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