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John Updikes neuer Erzählband „Die Tränen meines Vaters“ reicht von Erinnerungen an die dreißiger Jahre bis zur Bearbeitung des 11. September. Man staunt über seine subtile Formulierungskunst und luzide Wahrnehmung. Mehr Von Wolfgang Schneider 0
Lebenslange Übung in einem scharfen und uneitlen Blick auf sich selbst und die Welt: John Updikes letzte Gedichte erinnern an eine alte ars moriendi. Mehr Von Heinrich Detering 0
Das Hexeneinmaleins der Verführung und der Zauber der bösen Zunge: Der letzte Roman, den John Updike vollenden konnte, ist sein Wiedersehen mit Eastwick. Die einstigen Hexen kehren als immer noch bezaubernde Witwen zurück. Mehr Von Patrick Bahners 0
John Updikes Begräbnis verläuft still und ohne repräsentativen Pomp. Der Totenprediger gibt seiner Literatur gar priesterliche Weihen: Kunst als heilige Handlung, als ein Glaubensakt, der zur Geburt einiger der exquisitesten Beschreibungen der Wirklichkeit führt. Mehr Von Jordan Mejiuas 0
Am Dienstag ist der Schriftsteller John Updike im Alter von 76 Jahren gestorben. In seinem letzten Roman lässt er seine drei berühmten Hexen auferstehen. Das furiose Ende eines großen Werks. Mehr Von Volker Weidermann 0
Was Updike in seinen Geschichten erzählt, ist in der Regel ziemlich banal. Denn ihn fasziniert das Alltägliche, ihn interessiert das Beiläufige, ihn irritiert das Unscheinbare. Nichts zeigt er lieber als das der Sache nach Altvertraute. Aber seine Prosa gehört zum unterhaltsamsten, was sich in der Weltliteratur ... Mehr 0
Wie hat sich Thomas Mann gegrämt, am Ende seines Lebens, als er ahnte, dass der "Krull" sein letzter Roman werden würde. "Unwürdig" nannte er das Buch, das er fünfzig Jahre zuvor begonnen und kurz darauf lustlos liegengelassen hatte, in seinen späten Tagebüchern. Ein unwürdiger, unernster Abschluss eines Lebenswerks, das eigentlich der "Faustus" am Ende runden sollte. Mehr 0
Von autobiographischen Schriften wollte John Updike nichts wissen, doch seine wichtigeren Arbeiten sind auf direkte und gleichwohl diskrete, auch gelegentlich trotzige Weise eben autobiographisch. Marcel Reich-Ranicki zum Tod des Schriftstellers. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki 0
„Was für eine Intelligenz hier dahingegangen ist, welch ein hochneugieriger Geist, davon künden jetzt nur mehr seine Bücher.“ Daniel Kehlmann über John Updike, einen „Meister, dessen Schöpferkraft so groß war, dass seine Kunst leicht schien“. Mehr Von Daniel Kehlmann 0
Seine Gedichtsammlung „Americana“ versammelt Reisetexte aus der Vogelperspektive, „Terrorist“ ist ein Thriller nach allen Regeln der Kunst, „Landleben“ eine Chronik zerschellender Träume: John Updikes Werke in Rezensionen der F.A.Z. Mehr 0
Europa in der Krise: Die große Angst ums Geld 17:05 Uhr
Zitate des Tages 13:48 Uhr
Sportbilder des Tages 13:39 Uhr
Physiker Walter Greiner: Der Blick in den Kosmos 13:29 Uhr