Apologie des Reißerischen
Es klingt ein wenig nach Hans im Glück, dass Ernst von Wolzogen, altadliger Vorleser des Großherzogs von Sachsen-Weimar und Gründer des avantgardistischen "Überbrettl", den jungen Jakob Wassermann, den armen Sohn eines jüdischen Kleinbürgers, zum Sekretär nahm, nachdem dieser vor lauter Begeisterung für die Literatur erst einmal die Lehre abgebrochen hatte.
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11.02.2009 12:00 Uhr | Feuilleton
Zwischen zwei Feuern
Der Lebensweg Jakob Wassermanns (1873 bis 1934) war ein Leidensweg. Nach dem verlorenen Krieg zerfiel das Deutschland der Weimarer Republik in feindliche Lager und begann, sich selbst zu vernichten. Zu den Opfern gehörte auch, was man später die "deutsch-jüdische Symbiose" genannt hat. Ob es sie ...
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12.06.2006 12:00 Uhr | Feuilleton
Fragen Sie Reich-Ranicki
Über Jakob Wassermann
Er war ein radikaler Moralist mit einer Schwäche für billigen Pomp - Marcel Reich-Ranicki erklärt, warum das Interesse an Jakob Wassermann wieder erwacht ist. Und welches erschütternde Zeitdokument von diesem Autor stammt.
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23.01.2006 12:58 Uhr | Feuilleton