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Schwulentragödie und Judenkomödie: Ivan Nagel liest den „Kaufmann von Venedig“ mit kriminalistischem Spürsinn als Doppelspiel und feiert ihn als eine virtuose Verteidigung der Männerliebe. Mehr Von Gerhard Stadelmaier 2
Er brachte und dachte brillant zusammen, was andere nicht wagen - vor allem nicht so emphatisch. Zum Tod des Intendanten und Theatergedankenmachers Ivan Nagel. Mehr Von Gerhard Stadelmaier 2 13
Man kann nicht energischer ins Zentrum der europäischen Kunst der Neuzeit zielen, als es Ivan Nagel in seinem Buch über Giotto, Masaccio, Alberti, Donatello, Brunelleschi tut. Das Buch beginnt mit Dante, und es endet noch nicht bei Leonardo. Sein Horizont schließt Caravaggio ebenso ein wie Jacques-Louis David und Goya. Mehr 0
Ist die Malerei der Florentiner Frührenaissance eher Erzählung oder Drama? Der Kunsthistoriker Ivan Nagel schlägt aus dieser Frage Funken, die Giotto, Masaccio und Leonardo zum Leuchten bringen. Mehr Von Henning Ritter 0
Theater ist immer Gegenwart. Man spielt nicht rückwärts. Natur- und kunstgemäß. Wenn der Vorhang fällt, ist alles vorbei. Theaterbücher dagegen schreiben sozusagen rückwärts. Wenn der Buchdeckel sich hebt, wird Unwiederbringliches als Bringliches geliefert. Und der Lieferservice trägt den Firmennamen "Rekonstruktion" (Gesellschaft mit sehr beschränkter Haftung). Mehr 0
Selten kommen sich Reflexion und Praxis so nahe wie bei dem homme de lettres, Theaterkritiker, Theaterpraktiker und akademischen Lehrer Ivan Nagel: 1931 in Budapest geboren, Schüler Adornos in Frankfurt, Dramaturg in München und zweimal Theaterintendant (Hamburg und Stuttgart), zwei Jahre Kulturkorrespondent dieser Zeitung in New York, Professor für Ästhetik und darstellende Kunst in Berlin. Mehr 0
Bayern ehrt Kohl mit Festakt 17:23 Uhr
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Borussia Dortmund: Er spielt schon wieder 16:54 Uhr
Paris ordert Drohnen in Amerika - Europas Industrie ist sauer 16:51 Uhr