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Nach Presseberichten waren für die Verhaftung der ehemaligen Terroristin Verena Becker auch Notizen von Belang, in denen sie sich fragte, ob sie für Buback beten solle. Es wäre ein Fall für einen Dostojewski der Bundesrepublik. Mehr Von Lorenz Jäger 0
Dostojewski, ein Säulenheiliger der Weltliteratur? Gewiss, aber auch ein in seiner Zeit befangener Autor, dessen eher krude "russische Idee" sich trefflich missbrauchen lässt, wie Rudolf Neuhäuser zeigt. Er skizziert Dostojewskis politische Vorstellungen, die eine scharfe Ablehnung des dekadenten ... Mehr 0
Die Lage im Sumpf, das viele Wasser, die Kanäle und die Brücken haben Sankt Petersburg den Beinamen „Venedig des Nordens“ eingebracht. Es ist keine Stadt, sondern ein Ballett. Eine Liebeserklärung an St. Petersburg. Mehr 0
Die russische Literatur des neunzehnten Jahrhunderts zählt zu den großen Einlagerungen, ohne die Weltkultur nicht denkbar wäre. Zwar wird dem des Russischen Unkundigen die Lyrik von Puschkin bis Marina Zwetajewa letztlich verschlossen bleiben - anders als die Romanliteratur, wiewohl auch hier die Übersetzungsprobleme nicht zu unterschätzen sind. Mehr 0
Der Albtraum des Kalten Kriegs ist Wirklichkeit geworden: Die Russen kommen, und es sind nicht die vertrauten Gesellen, die wir aus den Romanen des neunzehnten Jahrhunderts kennen: keine nervenkranken Fürsten, selbstmordgefährdete Studenten oder schwermütige Beamte entsteigen den Hummer-Jeeps mit abgedunkelten Scheiben, die heute vor jedem Edelcasino in Europa vorfahren. Mehr 0
Rund fünfzehn Jahre hat Fjodor M. Dostojewski für die Niederschrift der fünf großen Romane seiner letzten Schaffensphase (1866 bis 1880) gebraucht. Merkwürdigerweise beruht sein Ruhm nur auf vieren dieser fünf Romane, mal etwas mehr auf diesem, mal mehr auf jenem. Da ist "Verbrechen und Strafe" (mindestens neun ... Mehr 0
Die Osteuropa-Studierenden empfehlen sich der Wirtschaft. Das Verständnis für Mentalität und Kultur ist ein wichtiger Baustein im internationalen Geschäftsleben und verhindert folgenreiche Mißverständnisse. Mehr 0
Als Fjodor M. Dostojewski Anfang 1881 im Alter von noch nicht sechzig Jahren starb, war er auf dem Höhepunkt seines Ruhms, respektiert von der politischen Elite Rußlands, umworben vom Hof- und Kulturadel, verehrt und eifrig gelesen von einem breiten Publikum. Rund 30 000 Menschen, viele von ihnen ... Mehr 0
In den letzten zehn Jahren hat die Übersetzerin Swetlana Geier die vier großen Romane Dostojewskis für den Ammann Verlag neu übertragen: "Verbrechen und Strafe" (1866), "Der Idiot" (1868), "Böse Geister" (1871) und jetzt "Die Brüder Karamasow" (1878bis 80). Das sind zusammen rund viertausend Seiten, ... Mehr 0
Rußland sei auf Moskau, Petersburg auf Rußland angewiesen, hat einst Nikolaj Gogol in einem launigen Feuilleton notiert ("Petersburger Skizzen", 1836), und er ist damit zum Autor einer Sentenz geworden, die bis heute zum polemischen Arsenal großrussischer Patrioten gehört. Die vertrackte rhetorische Figur ... Mehr 0
Europa in der Krise: Die große Angst ums Geld 17:05 Uhr
Linkspartei: Das Erdbeben ist ausgeblieben 10:45 Uhr
Haftrichter Clemens Becker: Am Fließband der Justiz 10:36 Uhr
Die Notwendigkeit des Buches : Wahre Literatur ist rücksichtslos 10:34 Uhr