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Ein halbes Jahrhundert lang haben rumänische Geheimdienste den Philosophen und Schriftsteller Emil Cioran in seinem Pariser Exil bespitzelt. Eine Studie deckt überraschende Details über den einstigen Hitler-Bewunderer auf. Mehr Von Joseph Croitoru 0
Manuskripte des Philosophen Emil Cioran blieben nach seinem Tod lange unentdeckt. Erst eine Pariser Trödlerin fand die wertvollen Schriften, musste sich den Besitz aber zunächst vor Gericht erstreiten. Mehr Von Angelika Heinick, Paris 0
"Auf einer kleinen Insel leben, sich langweilen und beten, beten und sich langweilen ..." So notierte es sich Cioran Ende Juli 1960 in eines seiner Hefte. Das mag eine Einstimmung gewesen sein, denn kurz darauf verbrachte er vier Wochen auf Ibiza. Es war ein Urlaub von Paris. Aber selbstverständlich macht ein moderner Gnostiker wie Cioran nicht wirklich Urlaub. Mehr 0
Hinter ihm ragt keine wohlgeordnete Bibliothek auf. Nur Papiere liegen auf den wenigen Regalbrettern herum, wie vom Wind zusammengeweht. Bei Cioran daheim in Paris sieht man: Komfortables Wohnen ist schon Verrat. Mehr 0
Hier eine kurze Lebensbeschreibung des Dichters und Philosophen E. M. Cioran: "Was tun Sie vom Morgen bis zum Abend? Ich erleide mich." Das ist alles? Das ist alles. Er hat das wohl dunkelste Werk des letzten Jahrhunderts geschrieben. Die Verzweiflung, die Weltverdammnis auf immer höhere Gipfel getrieben. Mehr 0
Meine krankhafte Bewunderung für Deutschland hat mein Leben vergiftet", denn ihm war in düsterer Zeit "der schlimmste Wahn meiner Jugend" gewidmet: Nationalismus, Nationalsozialismus, Antisemitismus. Cioran gebärdete sich als glühender Verehrer der Eisernen Garde in Rumänien, als diese im Januar 1941 ihren gescheiterten Staatsstreich inszenierte und ein Pogrom die Folge war. Mehr 0
Die zweite Geburt: Émile Cioran in seinen Tagebüchern Mehr 0
E. M. Cioran ist nicht Nero, aber er kultiviert die Verzweiflung Mehr 0
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