Monster zeugen Monster
Britische Schriftsteller und ihre Leser lieben den smarten, aber wild zur Selbstzerstörung entschlossenen Snob. Denn wer ist schon irritierender und zugleich anrührender als jemand, der quasi im Schlenkergestus alle besten Chancen vergibt? Der Charme des schlampigen Genies umweht auch Patrick Melrose, den autobiographisch angelegten Haupthelden aus Edward St.
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23.01.2008 12:00 Uhr | Feuilleton
„Schöne Verhältnisse“
Der verlorene Sohn
Vom Vater vergewaltigt, depressiv, drogensüchtig: Edward St. Aubyn, Spross aus britischem Hochadel, hat seine Kindheit in einem Roman beschrieben. Er sieht seinen dämonischen Vater „in verhängnisvollen Zwängen gefangen“ und stamme „aus einer extrem dysfunktionalen Familie“.
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Von
Anna v. Münchhausen
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05.03.2007 11:36 Uhr | Feuilleton
Der verlorene Sohn
Vom Vater vergewaltigt, depressiv, drogensüchtig: Edward St. Aubyn, Spross aus britischem Hochadel, hat seine Kindheit beschrieben. Jetzt erscheint sein Roman auf Deutsch. Die einen tun es heimlich, die anderen völlig ungeniert: Wenn Autoren eine Buchhandlung betreten, prüfen sie als Erstes, wo ihre eigenen Titel plaziert sind.
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04.03.2007 12:00 Uhr | Feuilleton