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Man kann Reisen, um anzukommen. Man kann aber auch Reisen, um wieder heimzukommen. Und wenn Cees Nooteboom reist, dann in Sachen Literatur: Sein neues „Schiffstagebuch“ lässt das Beiläufige nie belanglos werden. Mehr Von Jakob Strobel y Serra 1
Dass es eine enge Beziehung gibt "zwischen dem Geschichtenschreiben und dem Straßenbau", davon zeigt sich der Autor überzeugt: "Irgendwo muss man schließlich ankommen." Das hübsche Aperçu über Handwerk und Vision, Lesen und Fahren gewinnt an Gewicht durch den, der es ausspricht: Wenn es einen Schriftsteller ... Mehr 0
Der Kolonialismus, eine politische Sünde, hat die Literatur zweifellos bereichert. Und sei es nur um den Exotismus des Tropenkollers. In der "lähmenden Hitze" löst sich das kompakte abendländische Individuum auf in Sturzbächen von Schweiß, und mit ihm vergehen die Begriffe von Raum und Zeit. "Es ... Mehr 0
Erik Zondag, Literaturkritiker einer großen Amsterdamer Zeitung und inzwischen fast fünfzig Jahre alt, hat sie satt, die alten Herrschaften der niederländischen Literatur. "Reve, Mulisch, Claus, Wolkers, Nooteboom, die hatten schon geschrieben, als er noch in den Windeln lag, und wie's aussah, dachten ... Mehr 0
Es hat etwas Unwirkliches, viele hundert Seiten eines Autors zu lesen, der von zahllosen Reisen in zahllosen Ländern schreibt und immer wieder schreibt. Das Unwirkliche entsteht aus der Wiederholung der Riten des Reisens, und man kann es nur ertragen, weil sich keiner dessen bewußter ist als der Autor. Mehr 0
"Ich habe zwei Leben", bekundet Cees Nooteboom in seinen Berichten über Spanien, eines in der niederländischen Heimat, dem Land der "Menschen, Ereignisse, Reisen", und eines im südlichen Domizil, wo "die Zeit aus Sand" ist, wo "dieselben Körner dieselben Stunden" bezeichnen. Zwei der vier geplanten Bände ... Mehr 0
Ruinenmensch und melancholischer Anarchist: An diesem Donnerstag feierte der europäische Erzähler Cees Nooteboom seinen siebzigsten Geburtstag. Mehr Von Dirk Schümer 0
Es geschieht nicht alle Tage, daß das Buch eines lebenden Autors komplett neu ins Deutsche übersetzt wird. Bei Cees Nootebooms "Philip und die anderen" ist der Grund schon am Titel ersichtlich: Als der kleine Roman 1958 in der Übersetzung von Georg Tichy erschien, hieß er fälschlich "Das Paradies ist nebenan". Mehr 0
"Der Umweg nach Santiago", eine Reise in die weite Landschaft, die lange Geschichte und die hektische Gegenwart Spaniens, war, 1992 in Deutschland erschienen, zu einem der größten Erfolge des niederländischen Erzählers und Lyrikers Cees Nooteboom geworden. Zehn Jahre später ist jetzt wieder ein - allerdings ... Mehr 0
Verben sind rar in den Gedichten von Cees Nooteboom. Daß "etwas gräbt, klopft, will, wächst", wie im Gedicht "Frühling", kommt nur selten vor und entpuppt sich bald als geisterhafter Spuk. Vielleicht will der Autor das Dynamische von Tätigkeits- und Zeitworten seiner Erzählprosa vorbehalten. Jedenfalls ... Mehr 0
Die Briten feiern das 60. Thronjubiläum ihrer Königin 19:46 Uhr
Merkel will Spanien offenbar unter den Rettungsschirm drängen 19:15 Uhr
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