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Das eigene Lebenswerk im Modus eines Interviews zu kommentieren ist ein Wagnis. Das Gespräch, das Dieter Gosewinkel mit dem Staatsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde führte, hat dieses Wagnis gelohnt Mehr Von Christian Geyer 0
Der Briefwechsel zwischen Carl Schmitt und Hans-Dietrich Sander zeigt zwei Autoren, die eine tief gehende Aversion gegen den Liberalismus verband. Aber Sanders kritisierte Schmitt-Schüler immer heftiger und attestierte ihnen zu große Nähe zu den westdeutschen staatlichen Verhältnissen. Mehr Von Wolfgang Schuller 0
Mit Carl Schmitt lässt sich gut gegen Carl Schmitt argumentieren - widersprüchlich genug sind sein Werk und Leben. Den selbsternannten "intellektuellen Abenteurer" scheint das nicht im geringsten gestört zu haben, im Gegenteil. "Man muss seinen Feinden unbegreiflich bleiben", hatte er gefordert. Mehr 0
Carl Schmitt wurde im Ersten Weltkrieg als Zensor verwendet. Die Freizeit verbrachte er in den Kneipen der Münchner Literaten. Seine Tagebücher zeigen einen Menschen, der mit der ganzen Welt im Krieg liegt. "Ekel und Angst, Weihnachtsstimmung." Die Tagebuchnotiz Carl Schmitts ist nicht einfach zu deuten. Mehr 0
Im Bericht über die Tagung des Deutschen Literaturarchivs Marbach zur Edition der Tagebücher Carl Schmitts (F.A.Z. vom 15. März) wies Patrick Bahners auf die sich widersprechenden Aussagen der Referenten Christian Meier und Wolfgang Schuller zum 30. Mehr 0
Ein neues Debattenfeuer ist in Frankreich um Carl Schmitt ausgebrochen. Während der Streit um Emmanuel Fayes philosophisch dürftigen Nachweis eines angeblich nationalsozialistischen Geheimmusters im Gesamtwerk Heideggers weitergeht (F.A.Z. vom 20. Juni) und die französische Heidegger-Gemeinde um François ... Mehr 0
Es seien vor allem "die sich vom Staatsbegriff lösenden Aspekte seiner Schriften, die Carl Schmitt heute interessant machen", schreibt der Freiburger Verfassungsrechtler Christoph Schönberger zum ersten ... Mehr 0
Spanien bot Carl Schmitt wegen seiner Verbannung aus dem deutschen Universitätsleben nach dem Zweiten Weltkrieg eine der sonst für ihn ganz seltenen Möglichkeiten, an Universitäten aufzutreten und mit juristischen Fachkollegen offen Verbindungen zu pflegen, die nichts von jenem halbklandestinen Charakter hatten, den sie in Westdeutschland annahmen. Mehr 0
Das Interessanteste, das der Rezensent der Carl-Schmitt-Bibliographie von Alain de Benoist entnommen hat, sagt der Autor im Vorwort schon selber: Am intensivsten ist Carl Schmitt in Italien und Spanien übersetzt worden, dann folgen, ausgerechnet, Japan und (Süd-)Korea, dann Frankreich; im englischen Sprachraum ... Mehr 0
Das Nachleben von Carl Schmitt ist merkwürdige Wege gegangen. War lange Zeit von ihm nur als vom nationalsozialistischen "Kronjuristen" die Rede - eine Bezeichnung, die sein früherer Schüler, Waldemar Gurian, lanciert hatte -, so erlebte sein Werk nach seinem Tod eine erstaunliche Auferstehung: In ... Mehr 0
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